Mittwoch, 21. Mai 2014

Homöopathische Farne Filix mas, Pteridium und Tanacetum



Echter Wurmfarn, Adlerfarn und Rainfarn sind drei in der homöopathischen Praxis angewandte Farne.

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Sie wachsen auf der Erde seit 300 Millionen Jahren, lieben schattige und feuchte Plätze im Wald. In mythologischen Erzählungen werden sie erwähnt:

Der Farn
In der Johannisnacht um Mitternacht geht der Farnsamen auf. Er kann unsichtbar machen. Da ist einmal ein Mann eben um diese Zeit durch den Wald nach Hause gefahren und es ist ihm ein Samen des Farnes in den Schuh gefallen. Als er nach Hause kam, haben seine Leute wohl das Fuhrwerk gesehen, aber ihn haben sie nicht gesehen. Erst als er in der Stube die Schuhe ausgezogen hatte, haben sie ihn wieder gesehen, die Schuhe aber wo der Samen drinnen war, blieben unsichtbar.



Der Legende nach halten sich Feen hinter den Farnen auf. Darin sehe ich ein wunderschönes Symbol für die Durchlässigkeit kranker Farn-Persönlichkeiten. Schauen wir uns das im Einzelnen an:

1. Menschen, die auf Adlerfarn passen <nehmen keinen eigenen Standpunkt ein, als würde ihnen der Verzicht auf Eigenständigkeit in der Menge Schutz bieten>. Sie wollen also lieber nicht wahrgenommen werden>. {Quelle: http://system-sat.de/pteridium_aquilinum.htm}.

2. Bei Tanacetum ist die <Herztätigkeit schwach und der Puls ebenso schwach und erhöht> {Quelle: Klinische Materia Medica, S. 2009}. 

3. Der Wurmfarn hat als Leitsymptom eine <chronische Schwellung der Drüsen {Quelle: http://system-sat.de/pteridium_aquilinum.htm}. Das sind - in Kombination mit seinen weiteren Indikationen - Anzeichen für ein hilfloses Immunsystem und ein sicherer Hinweis auf ein schwaches Inkarniertsein. Gehen wir in die nächsthöhere Ebene: Ein gemeinsames Merkmal dieser Farne ist eine Ich-Schwäche. 

Fassen wir zusammen: Farne werden in der homöopathischen Praxis eingesetzt um Patienten aus der feenhaften Durchlässigkeit ins Hier und Jetzt zu holen, damit sie genug Stärke und Rückgrat entwickeln, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Das jeweilige Mittel hilft ihnen ihrem Ego Konturen zu verleihen. Damit wird der Wunsch sich unsichtbar zu machen nach und nach uninteressant. Wird das Ego geschärft, dann steigert das auch die Schlagkraft des Immunsystems.