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Merkur Aspekt Saturn - Vom Lernen und der Ignoranz

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Was tun wenn Saturn zu Besuch kommt?

Die griechische Mythologie war die Psychoanalyse vergangener Zeiten – lange bevor Sigmund Freud die Psychoanalyse der Neuzeit begründete. Die Astrologie nimmt in den Ur-Prinzipien Sonne bis Pluto Bezug auf die Götter dieser Antike. Einer dieser Götter ist Saturn. Er war der Lieblingssohn von Göttin Gaia. Auf ihn war so sehr Verlass, dass er sogar dem mütterlichen Auftrag seinen eigenen Vater zu entmannen, nachkam.

Immer wieder lesen wir, dass Saturn als Ur-Prinzip keinen guten Ruf habe. Ich sehe das anders und will Ihnen das gerne näher bringen. Wir wollen einmal schauen was wir tun können wenn Saturn zu Besuch kommt.

Einer der großen Schlüsselbegriffe für Saturn ist die festigende Struktur. Wir finden sie im menschlichen Körper als Faszie; im Kristall ist sie das Atomgitter und im Universum die dunkle Materie – drei Beispiele. Ohne Saturn wurde alles Leben ohne inneren Halt sein wie eine Qualle. Das Ergebnis wären Existenzformen ohne Rückgrat. Das gilt auch für andere Ebenen, für die geistige, die emotionale und so fort. Ohne Saturn wären alle Phänomene des Lebens beliebig und unzuverlässig – Meinungen, Gefühle. Lebewesen brauchen aber das Saturnische als Sicherheit, als etwas worauf sie sich beziehen und verlassen können.

Unter einem Saturntransit sollten wir innehalten und sichern was wir uns erarbeitet haben. Wir können in dieser Lebensphase heilfasten, nachdem wir uns auf die Waage gestellt und uns ordentlich erschreckt haben. Drei Tage nur trinken und der Geist wird klar – für weitere Entscheidungen: Die eigene Firma in der nächsten Zeit konsolidieren: Abteilungen schließen, die „es über längere Zeit nicht gebracht haben.“ Das geht nur mit harten Entscheidungen, die das gemeinsame Überleben sichern. Unter Saturn vereinbaren wir Verbote und Gebote in Beziehungen, mit Partnern, mit Kindern. Es gibt Kinder, die so anmaßend sind, dass wir ihnen mit Sanktionen drohen müssen – in deren eigenem Interesse. Das mag knüppelhart daherkommen, aber es kann junge Erwachsene, die auf der Kippe sind, zur Besinnung bringen.

Jemand, der ein striktes, preussisches Verhalten an den Tag legt gilt in politisch linken Kreisen als autoritär oder gar neofaschistisch. Das hat seine Geschichte: Die 68er Revolution war wichtig und wir Deutsche können auf diese Sozialrevolution stolz sein. Sie hatte nur einen Nachteil: Wir haben in der Überwindung des allmächtigen Haushaltsvorstandes auch gleich <das Kind mit dem Bade ausgekippt>. Seither sind saturnische Begriffe wie zum Beispiel die <deutsche Leitkultur> tabuisiert. Unter diese Kultur fallen Traditionen wie das Pfannkuchenessen auf dem Dorf oder Kirchweihfeste, von welchen türkisch-stämmige SPD-Frauen noch nie gehört haben. Der moderne, politisch linke Bürger will frei sein von allem was ihm <schrecklich deutsch daher kommt>. Doch diese Art von Freiheit nach einen Nachteil: Sie baut ein Tabu auf und nährt ein Gefühl moralischer Überlegenheit gegenüber einem Menschen, der seine Heimat liebt. Dieser wird zum Neofaschisten erklärt.

Vielen Dank fürs Mitlesen und denken Sie an Saturn, wenn Ihnen das nächste Mal Härten ins Haus stehen. Sie haben ihr Gutes!

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