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Montag, 16. Oktober 2017

Das Ur-Prinzip Pluto und die Tiefe

Die Entdeckung Plutos ist noch nicht einmal 100 Jahre her. Seitdem sammeln wir Astrologen Schlüsselbegriffe für dieses Ur-Prinzip, damit wir eines Tages von ihm ein ebenso vollständiges Bild bekommen wie zum Beispiel von der Venus. <Macht>, <Masse> und <Charisma> sind die ersten Begriffe, die wir üblicherweise als Schüler lernen. In diesem Blogartikel möchte ich einen weiteren vorstellen: Die Tiefe.

Beginnen wir mit einem legendären Zitat:


„Nimmst Du die blaue Pille, dann bleibst Du im Wunderland und ich zeige Dir wie tief der Kaninchenbau ist.“ ~ Morpheus zu Neo

(Ich finde den Namen des Matrix-Titelhelden passend. Er erinnert mich an das Ballett „Orpheus in der Unterwelt.“) Bedeutet <Tiefe>, dass wir <nach unten gehen>, in die <Unterzone des Lebens>? Könnte es sein, dass wir dort etwas finden, ganz wie Morpheus es andeutet, das wir lieber nicht gesehen hätten? Könnte es sein, dass wir dort „die Wahrheit“ finden, wie Morpheus sie anbietet, eine atemberaubend umfassende Wahrheit, jenseits aller Fakes?

Es gibt tiefsinnige Gespräche. Es gibt tiefgründige Analysen. Es gibt beispielsweise Tiefbauingenieure und <Menschen mit Tiefgang>. Wirklich alles Plutonier? Ein Plutonier ist kein oberflächlicher Mensch, sofern er seine Mission ernst nimmt. Als Journalist versucht er den Dingen, die er beobachtet hat, auf den Grund zu gehen. Er will die Wurzel eines entdeckten Übels finden und so erfahren ob das Entdeckte vielleicht die Spitze eines Eisbergs sein könnte. (Ein Eisberg befindet sich zum großen Teil unterhalb der Sichtbarkeit!) Schon wieder Pluto ...

Die Tiefe können wir in einem Schwimmbad erfahren, wenn wir dort sind, wo wir nicht mehr im Wasser stehen können. Diese Situation ist für fast alle Menschen aber unproblematisch, da in keiner Weise unheimlich. Anders wird es wenn der Swimmingpool unserer reichen Freunde im Herbst durch Blätter zugedeckt ist. Wir schauen dort hin und plötzlich stößt etwas nach oben. Was ist es? Schildkröten, Karpfen oder gar ein Piranha? Nicht lachen! Das sind jetzt Metaphern. Wofür? Für das Unbewusste. Ich unterrichte das Unbewusste immer an diesem Beispiel. (Den ganzen Artikel können Sie hier in Englisch lesen). Was wissen wir jetzt? Das Unbewusste ist mit Pluto verbunden und es ist irgendwie unten, ... unterbewusst. In diesem Keller sind Inhalte gespeichert, die für jeden von uns teilweise schmachvoll sind. So erkläre ich immer <Pluto als Schmuddelkind>. Im Unbewussten sind Wünsche vorhanden, die so unzüchtig und bar jeder Zurückhaltung sind, dass wir mit ihnen nichts zu tun haben wollen. Schlechte Zeiten für alle, die sich ihrer Anständigkeit rühmen!

Eine weitere Form der Tiefe geht nicht nach unten, sondern bewegt sich mehr oder weniger auf der Sagittalebene. Diese Tiefe finden wir im Röntgenbild wieder und im MRT. In beiden Bildern wird eine Welt sichtbar gemacht, die sich bis zur Entdeckung der Verfahren dem bloßen Auge entzog: <Pluto und die geheime Welt des Unsichtbaren> gewissermaßen.

Einen weiteren Schlüsselbegriff für Pluto werde ich in einem anderen Beitrag vorstellen: Die <Erzwingung> auf der seelischen, verbunden mit der <Konstriktion> auf der körperlichen Ebene – zwei Phänomene, ein und dieselbe Sache.

Vielen Dank fürs Mitlesen und denken Sie an Pluto, wenn Sie das das nächste Mal in einen Bergwerksstollen fahren!



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