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Dienstag, 17. Oktober 2017

Das Ur-Prinzip Pluto und die Erzwingung

Die Entdeckung Plutos ist knapp 100 Jahre her. Seitdem sammeln wir Astrologen Schlüsselbegriffe für das Ur-Prinzip, damit wir eines Tages von ihm ein ebenso vollständiges Bild bekommen wie zum Beispiel vom Mars. Im gestrigen Blogartikel war die <Tiefe> als Schlüsselbegriff im Zentrum, heute soll es die <Erzwingung> sein. Diese geistig-seelische Haltung kann sich im Körper auskristallisieren als <Konstriktion>.

Plutonische Zuneigung ist vereinnahmend. Plutonier rutschen oft in ein Muster hinein, den Partner schleichend in Besitz zu nehmen. So ist die Sache aber durch das Schicksal nicht gedacht. Wir sind dem Partner zugeordnet und sollten ihn jederzeit loslassen können. Plutos Einsatz ist ausschließend. Das bedeutet: „Du sollst keine anderen neben mir haben, die mir Dich wegnehmen können.“ Um das zu erreichen kommt ein animalischer Charakterzug zum Tragen: Konkurrenten werden weggebissen. (An dieser Stelle ist interessant: Wir sollten ein Horoskop integriert deuten, niemals nur einzelne Bausteine, sondern die wichtigste Eckpunkte aufeinander bezogen. Warum? Weil wir genau wissen sollten, wen wir als Klienten vor uns haben: Plutonier, die auch ein astrologisches Feuer haben1) sind noch ausgeprägter animalisch: In ihrem wilden Leben dreht alles um Selbstdarstellung, Schnelligkeit, Wettbewerb, Kampf, Konkurrenz und Schönheit. Das passt im Übrigen sehr schön auf die Tiermittel der Homöopathie. Wer drei Kinder hat und alle sind Tier-Persönlichkeiten, … viel Spaß!).

Nun sage jemand zu diesem Plutonier, er oder sie solle „nun endlich loslassen!“ Haha, wie lustig?! Das natürliche Loslassen ist vom Plutomenschen ungefähr so weit entfernt wie die Erde vom Andromedanebel. Plutonier lernen durch bittere Lektionen, nämlich durch Verlassenwerden, dass ihnen zum Überleben nichts anderes übrig bleibt als loszulassen.

Doch in der Beziehung haben sie den Partner fast erdrückt oder gar erwürgt, als wären sie eine Schlange, eine Boa constrictor.

Bildquelle: Wikipedia

Da hatten wir gerade einen schönen Fachbegriff: die Konstriktion. Eine Konstriktion ergibt einen Bluthochdruck. Er kann sich auskristallisieren, wenn es einem partnerabhängigen Menschen nicht mehr gelingt, das Gegenüber so zu <fesseln> oder subtil zu manipulieren, das es bei ihm bleibt. Wenn auch noch die Kinder fast gleichzeitig aus dem Haus gehen, ist das Unglück da. Die Indianer sagen: <Es> passiert innerhalb von 6 bis 12 Monaten. Der Körper reagiert mit einer Hypertonie, mit Hektik, rotem Kopf, auch anfallsweise. Schauen wir genau hin: Die Muskeln unserer Arterien umklammern das Gefäß sehr stark. Es wird eng im Blutfluss. <Enge> bedeutet Angst und es ist eine <Angst vor dem Verlassenwerden>. Das klassische Mittel ist hier das homöopathische Chlor, meist verschrieben in einem Metallsalz mit der Endung -muriaticum. Halten wir fest: 

Den Fortbestand einer Beziehung erzwingen zu wollen schafft Distanz, da der Partner früher oder später verschwinden wird – aus Selbsterhaltung. 

Tut er das nicht, aus welchen Motiven auch immer, kontert er die Hypertonie unbewusst mit - sagen wir mal - Bronchialasthma. Das ist auch <Enge> als Angst und der Bronchospasmus ist wiederum eine Form der Konstriktion. Ich bin selbst Plutonier und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mir in solchen Situationen Körperpsychotherapie oft geholfen hat. Vorteil: Sehr persönliche Gespräche, viel Zeit durch den Therapeuten, Nachteil: selbst zahlen.

1) Astrologisches Feuer haben die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze

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