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Montag, 24. Juli 2017

Die astrologische Bedeutung von Erbsen und Bohnen

Beim Blättern durch Wikipediaseiten kam ich auf die Idee mir die Schmetterlingsblütler (Faboideae) anzuschauen. Bald stellte sich heraus, dass es sich um Erbsen und Bohnen handelt, wie die Paternostererbse (eine Erbse kann bereits tödlich wirken), den Gelben Blasenstrauch, den Gemeinen Goldregen (sehr giftig) oder die Feuerbohne, die gern gegessen wird. Diese vier habe ich aus der Vielzahl der Schmetterlingsblütler ausgewählt, weil sie bei der Firma www.remedia.at als Homöopathika auch erhältlich sind. (Die übrigen wie die Meskalbohne oder die Duftende Platterbse sind offenbar homöopathisch noch nicht erforscht). Erbsen haben mich wegen ihrer Form immer fasziniert. Wir wollen uns anschauen was die Erbse zu bedeuten hat.

Bildergebnis für feuerbohne wikipedia
Bildquelle: www.4teachers.de

Die vorgenannten Erbsen nähren uns oder befördern uns ins Jenseits. Der astrologische Stier repräsentiert hierbei die Nahrung und der Skorpion den Tod. Die Erbse deckt also die Polarität dieser Zeichenachse ab. Das mit dem Stier verwandte Haus 2 kommt ebenfalls hervor, schaut man sich die Bedeutung der Erbse in unseren Träumen an:

„[Es gibt eine] Verbindung mit Geld. Handelt es sich um frische Erbsen, sind sie ein Zeichen für selbstverdientes Geld, während getrocknete Erbsen darauf hinweisen, dass Geld auf zweifelhafte Weise erworben wurde, […]. Isst der Träumende getrocknete Erbsen, kündigt sich ein kleiner Rückschlag an, während das Essen von frischen Erbsen zeigt, dass der Träumende […] reich werden wird.“ Quelle: http://traum-deutung.de/erbsen/

Einen weiteren astrologischen Bezug gibt es zur Fratze der Jungfrau:

„Manchmal sind Erbsen auch ein Hinweis auf eine sehr kleinliche und pedantische Persönlichkeit, die umgangssprachlich oft als Erbsenzähler bezeichnet wird. Diese Erbsenzähler machen häufig sich und auch den Mitmenschen das Leben unnötig schwer. Vielleicht ist der Träumende auch gerade in einem schwierigen Entwicklungsprozess, der sich durch das Zählen von Erbsen in der Traumwelt darstellt.“ Quelle nochmals: http://traum-deutung.de/erbsen/

Zur astrologischen Jungfrau fand ich noch mehr Info und zwar in Murphys Klinischer Materia Medica über die Paternosterbohne auf Seite 8:

„Abrus war die Pflanze, die von Professor Nowack aufgrund der extremen Empfindlichkeit ihrer Blätter gegen atmosphärische Störungen eingesetzt wurde, um Vorhersagen über das Wetter und tellurische Änderungen zu machen.“

Die Blätter einer Pflanze sind immer merkurisch, da sie den Zweck haben den Gasaustausch zu gewährleisten. Empfindliche Blätter können wir als Merkur im 6. Haus und in der Jungfrau übersetzen, … und da haben wir nochmals den <Erbsenzähler>, einen Menschen, der quasi <sehr empfindlich ist auf der geistigen Ebene>.


Eine schöne Analogie sehe ich zu einem Märchen. Die zur Hausmagd degradierte spätere Prinzessin Aschenputtel soll Erbsen sortieren, … „die guten ins Köpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ Das Märchen beschreibt uns das jungfrautypische Dienen, hier in unterwürfiger Form, sowie das jungfrautypische Sortieren.

Kommentare:

  1. ...sehr schön... aber was ist mit der Prinzessin auf der Erbse?

    fragt Jutta :-)

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  2. Hallo Jutta, ... die Prinzessin auf der Erbse ist für mich das beste aller Jungfrau-Märchen. Deren Schwiegermutter und Königin hat das jungfrautypische Muster durchschaut und deshalb für ihren heiklen Sohn die erbsenempfindsame Frau gefunden. Ein bisschen Satire gehört ja zu jedem Märchen: ... aber jetzt mal ernsthaft! Danke für den Kommentar, Jutta.

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