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Merkur Aspekt Saturn - Vom Lernen und der Ignoranz

Montag, 27. Februar 2017

Aktuell: Sonne - Neptun und Mars - Uranus

Im Augenblick haben wir zwei Konjunktionen am Himmel: Sonne/Neptun und Mars/Uranus. Eine Konjunktion ist ein Zusammentun von mindestens zwei Ur-Prinzipien (Planeten). Wir wollen uns beide anschauen und zu einer Gesamtschau finden.

Es ist das Bestreben der Sonne in unserem Horoskop, unser Ego zu formen und eine unverwechselbare Identität herauszubilden. Mit einer starken Sonne wollen wir Konturen entwickeln, die uns – und nur uns – auszeichnen. Steht die Sonne neben Neptun, so wird dieses Bestreben zu einem gewissen Teil konterkariert. Bei Neptun geht es in gewisser Weise um das Gegenteil. Wir sollen als Teil einer großen, wunderschönen Masse unsere Persönlichkeit aufgeben und der "Massenpersönlichkeit" opfern. Das hat in der Praxis, gern in der ersten Lebenshälfte, gewaltige innere Kämpfe zur Folge. Wem soll ich folgen? Mir oder der <großen Verbindung>?

Kommen wir zum Mars. Wer sich nicht durchsetzt, geht unter. Immer kann man sich auch nicht durchsetzen; man verliert schon mal. Mit Mars in Konjunktion zu Uranus werden unser Wille und unsere Durchsetzungskraft von etwas innerlich angerempelt und eruptiv untersetzt, dass wir Angst bekommen können. Wegen der Heftigkeit des Impulses. Wir haben uns dann nicht unter Kontrolle. Urplötzlich gehen mit uns die Pferde durch. Wir werden überheblich, wollen etwas stemmen, was unsere Kräfte überfordert. Wir zetteln, vielleicht aus Renitenz, etwas an, das wir später bereuen, weil wir andere Menschen in eine Unsicherheit gestoßen haben.

Sonne und Mars sind Willenskräfte. Mit diesen beiden Konjunktionen haben wir eine Neigung, aus einem urplötzlichen oder auch brutalen Impuls heraus (Mars / Uranus) für alle Menschen etwas erkämpfen zu wollen (Sonne / Neptun). Wir tun also etwas, das einen überpersönlichen Nutzen hat. Es passiert einfach. Das <Es> gilt übrigens für alle Transsaturnier, also für Uranus, Neptun und Pluto: <Es> passiert. Gutes oder Böses.

„Böses ist nicht geschätztes Gutes.“ ~ Andreas Krüger



Donnerstag, 16. Februar 2017

Pluto - Jenseits des Augenscheinlichen

Seit der Planet Pluto 1930 gesichtet wurde, haben wir Astrologen Schlüsselbegriffe zu Pluto gesammelt, … Begriffe und Kurzsätze, um ihm näher zu kommen. Das ist nicht leicht, ist er doch nach der Griechischen Mythologie der Herr der Unterwelt.


In diesem Blogartikel möchte ich folgenden zu Pluto passenden Kurzsatz besprechen: <Etwas ist jenseits des Augenscheinlichen>.

Wir Menschen sind nicht immer ehrlich. Das können wir auch gar nicht. Wir setzen Masken ein, um möglichst glatt durchs Leben zu kommen. Der Psychoanalytiker C. G. Jung nannte diese Maske <Persona>.

Nun gibt es Menschen, welche die Persona schnell durchschauen und das wirkliche Wesen dahinter wahrnehmen. Ich nenne sie <Beziehungsplutonier>. Das sind Leute mit Pluto in Haus 1 oder 7. Wir begegnen ihnen und haben das Gefühl, dass sie uns röntgen können. Wir können ihnen nichts vormachen. Es hängt vom Temperament dieses Plutoniers ab, ob er uns wissen lässt, was er sieht oder ob er es höflich verschweigt.


Er nimmt erstaunliche Feinheiten der Umgebung wahr. Er ist in der Lage, scheinbar unnütze Signale aufzunehmen und zu deuten: Gestik, Mimik, Geruch der Luft … auch leise (unbekannte) Geräusche. Er schaut hinter das Augenscheinliche, schaut in die Mikrowelle hinein, ob etwas an der Decke klebt. Er untersucht Abflüsse und wegführende Rohre, im Wäschetrockner oder der Dusche. Es graut ihm auch nicht vor dem, was er dort findet. Er arbeitet vielleicht als Gerichtsmediziner oder Kriminalpathologe.

Nehmen wir als weiteres einen von Pluto beherrschten Hausmeister. Etwas sagt ihm: „Geh’ da noch mal hin und schau Dir das genauer an.“ Dieser Plutonier weiß nicht, woher der Impuls kommt, aber er spürt, dass er etwas tun muss. Wichtig zum Verständnis: Diese Extratour ist nicht Teil seiner Routine. <Etwas> bewegt ihn … und er weiß nicht was es ist. Oft findet der Hausmeister etwas und kann Schaden oder Unheil abwenden.

Der Planet Pluto ist weit weg … und bleibt geheimnisvoll.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Jupiter-Saturn-Pluto Konjunktion in 2020

Eine Konjunktion bedeutet, dass zwei Planeten beieinander stehen. Das Jahr 2020 wird uns eine Konjunktion aus Jupiter, Saturn und Pluto bringen.

Die „Tabelle der Gegensatzpaare und Dichotomien nach Andreas Bleeck" habe ich schon erwähnt. Andreas hat über die Jahre Schlüsselbegriffe für die einzelnen Ur-Prinzipien (Planeten) entdeckt, die nicht im Übungsmaterial eines Grundkurses zu finden sind, … oder würden Sie, liebe Leser, die Begriffe <Klarheit> und <Vereinfachung> Pluto zuordnen?

Wir beginnen mit einer Tabelle (ausschnittweise nach A. Bleeck):


Jupiter

Glaube
Ausschweifung
Saturn

Verzicht
Ordnung
Pluto

Klarheit
Vereinfachung

Es gibt nun eine Jahrtausende alte Methode der freien Assoziation. Wir spielen mit diesen Begriffen, bis sie Sinn machen. Hier meine erste Deutung:

Glaube an eine Klarheit, die aus dem Verzicht entsteht.

Wenn wir unser Leben ändern möchten, dann müssen wir eine Änderung auch für möglich halten. Wir können sie nur umsetzen, wenn wir von der Umsetzbarkeit überzeugt sind.

Ausschweifender Konsum ist eine schöne Sache. Wir frönen unserer Kauflust. Irgendwann verlieren wir uns darin, verlieren unseren Lebensüberblick. Zweifel kommen auf: „Will ich das noch weiter machen?“ Seit Jahren gibt es allerdings gesellschaftliche Bewegungen und Bücher zu folgenden Themen:

Simplify your life
Radical Downsizing

Die Autoren schildern, wie sie ihr Leben durch bewussten Verzicht geordnet und vereinfacht haben. Sie beschreiben, wie sie zu einer inneren Ruhe und letztlich zu sich selbst gefunden haben. Während 2020 könnte es sein, dass dieser Bewegung der Durchbruch gelingt.

In einer Woche lade ich eine weitere Deutung hoch. Dann mit diesen Begriffen:


Jupiter

Neumodischkeit
Saturn

Intoleranz
Pluto

Primitivität


Nun zum Link der Dichotomie-Tabelle nach Andreas Bleeck.

<..>


Wir kommen zur nächsten freien Assoziation. Dieses Mal sollen folgende Begriffe miteinander verschmolzen werden:

Jupiter
Neumodischkeit
Saturn
Intoleranz
Pluto
Primitivität

Das Neumodische des Jupiter ist dem Uranischen ähnlich. Es entsteht etwas und (viele) Menschen erfreuen sich daran, eifern ihm nach … und wählen es!

Seit Jahren beobachten wir in Europa ein <Erstarken der politischen Rechten>. Damit sind Parteien gemeint, in welchen sich Rechtsradikale verstecken. Das Saturnische dieser Wähler und Abgeordneten ist <strukturkonservativ>, <abschottend> und <intolerant>. In einer Welt, in welcher sich kaum noch jemand auf die Schnelle zurecht findet, ist eine Gegenbewegung der Vereinfachung entstanden. Überforderte Menschen wollen Lösungen, die in zwei Sätzen zu begründen sind. Zudem ist eine Wut über Migration entstanden, die primitive Argumente ans Licht bringt.


 <An’s Licht bringen>? Wer ist das? Planet Pluto!

Die primitive Intoleranz wird modisch! Ich rechne damit, dass diese Entwicklung in 2020 ihren Höhepunkt erreicht. Danach wird <die Rechte> wieder zusammen schrumpfen, denn Pluto wird das konservative Zeichen Steinbock verlassen und in den Wassermann ziehen. Dies wird den Durchbruch für das <bedingungslose Grundeinkommen> bringen, eine drastische Kürzung exorbitanter Managergehälter, Verhaftungen krimineller Bankiers, ein Ende der Lebensmittelspekulation … und so fort. Pluto im Wassermann wird ein menschliches sozialpolitisches System etablieren. Gibt es dazu schon Parteien? Kaum, aber sie werden dann wie Pilze aus dem Boden schießen.


Eine spannende Zeit steht uns bevor …



Wir kommen zur dritten und letzten Teil der Serie <Die Jupiter-Saturn-Pluto Konjunktion in 2020>. Diesen Teil möchte ich folgendermaßen nennen:

„Die Büchse der Pandora wird geöffnet.“

Das bedeutet auf körperlicher Ebene: „Das Eitergeschwür wird geöffnet.“

Das Ur-Prinzip Pluto symbolisiert negative Gefühle wie Wut, Hass und Rache. Gerade der Hass ist in letzter Zeit ein großes Thema geworden in Gesellschaft und Medien.

Menschen mit einem Aspekt zwischen Saturn und Pluto zwingen sich selbst dazu, diese negativen Gefühle dort zu halten, wo sie herkommen: unten. Dieses „Unten“ kann alles Mögliche bedeuten. Im Körper bedeutet es fast immer <unterhalb des Halses> oder <unterhalb des Zwerchfells>. (Die Folge sind Schilddrüsen- oder Kehlkopfprobleme („uns platzt der Kragen“) oder Beschwerden im Bauchraum („wir haben eine gehörige Wut im Bauch“).

Diese Unterdrückung auf der Seelenebene funktioniert eine Weile, bis das System kippt. Unter Jupiter-Saturn-Pluto gibt es eine Chance: (Das „bestimmen“ unter Umständen astrologische Transite). Diese Chance ist allerdings stark angstbesetzt, denn der Betroffene muss die Sicherheit seines Angstgefängnisses verlassen (Saturn). Er wird letztlich zum Helden, der seinen inneren Schmerz nach außen kehrt.

Auf mythologischer Ebene bedeutet die große Konjunktion das Öffnen von Pandoras Büchse: Was lange unter Verschluss gehalten wurde, das wird offenbar. Es soll endlich sichtbar werden.

Auf psychoanalytischer Ebene liest sich das Thema so:

In einem zähen Prozess drängt eine starke Ladung an die Sichtbarkeit, die bisher weggeschlossen war. Das Gold, das hieraus gewonnen werden kann ist das Wachstum der Seele, die ihre verdrängten Komplexe anschauen darf.
Wachstum = Jupiter;

Verdrängte Komplexe = Saturn/Pluto.

Samstag, 4. Februar 2017

Das Phänomen der mangelnden Inkarnationsdichte

Frauen fallen auf, wenn sie über Steinfliesen mit Holzabsätzen gehen. Männer sind ein Ärgernis, weil sie Türen schlagen. Warum sind Menschen laut und andere leise? Diese Frage beschäftigte mich jahrelang, bis ich – für mich – eine Erklärung fand.

Wir beginnen dieses Leben, indem wir in die Stofflichkeit geboren werden. Wir werden außerdem in einen Kontext aus Raum und Zeit gesetzt. Das heißt: Wir erfahren uns in der Dreidimensionalität und gleichzeitig beginnt eine Sanduhr zu laufen. Bis zu unserem Ableben. Hier unten auf der Erde ist alles Stoffliche mehr oder weniger schwer, bedingt durch die Gravitation.


Diese Schwerkraft hat den Vorteil, dass wir unseres Körpers jederzeit bewusst sind, denn wir müssen ihn ja täglich bewegen. Das ist eine (gewisse) Mühsal, doch wir bekommen dadurch ein Körpergefühl - eine Art Sicherheit, dass wir wirklich existieren. Es gibt allerdings Menschen, denen das (weitgehend) fehlt. Dazu passen folgende homöopathische Rubriken:

<… hat das Gefühl zu schweben>.
<… hat das Gefühl auf Watte zu laufen> und so fort.


Als ich diese Rubriken seinerzeit studierte, hielt ich sie für psychiatrische Unregelmäßigkeiten, … bis mir klar wurde, dass es ein Mangel an Inkarnationsdichte ist. Es gibt Menschen, die zwar physisch sichtbar sind, … aber nur ungenügend inkarniert. Sie sind zu einem Teil noch in einer anderen Welt. Dieser Teil befindet sich außerhalb des Raum-Zeit-Schemas. Halten wir fest: Die Schwebenden sind nur zu einem Teil hier. Der Rest ist anderswo.


Das hat schwerwiegende Folgen. Den Schwebenden fehlt das Gefühl der Verankerung. Physische Kontakte führen zu Wutanfällen, die sie nur schwer ausdrücken können, da nur ein Teil von ihnen in ihrem Körper steckt. Sie fühlen sich als Opfer, wenn andere Menschen durch sie "hindurchlaufen." Ja, … liebe Leser: Die Frage nach der Inkarnationsdichte berührt Seinsthemen von allerfeinster Qualität!

Was ich inzwischen weiß: Eine Frau trägt Holzabsätze und ein Mann knallt mit Türen, weil sie sich damit beweisen:

„Man hört mich, alle Köpfe drehen sich um, man schimpft mit mir, also bin ich irgendwie doch vorhanden.“


Rheumatismus und die Fische-Sonne

Über Rheuma habe ich schon geschrieben. Heute möchte ich aus einer Broschüre der Firma Reckeweg zitieren, die ich in unserem Briefkasten fand. Thema: <Rheumatische Schmerzen mit Homöopathie behandeln>:



Zur <Besserung rheumatischer Schmerzen> bietet die Firma ein sogenanntes Komplexmittel an, das sechs Substanzen enthält:

Berberis vulgaris D4
Calcium phosphoricum D12
Causticum Hahnemanni D6
Dulcamara D4
Rhododendron D4
Rhus tox D4

Lesen wir die Texte dazu gewissenhaft: Zu Calc-p heißt es:

„Indikation: Empfindlichkeit gegenüber Kälte und Nässe“

Über Rhododendron D4 wird berichtet: „... bei witterungsbedingter Verschlimmerung“

Mein Lehrer Massimo sagt dazu:

"Wetterfühlige Menschen sind auch umgebungsabhängig." 

Das heißt: Diese Menschen haben eine dünne Aura. Das kann – auf die seelische Ebene übertragen – bis zur Beeinflussbarkeit reichen. Halten wir das fest und schauen auf die Mittel Calcium phosphoricum und Causticum. Wir finden sie in Zandvoorts Mind Rep auf Seite 289 in den Rubriken …

+ Empfänglich
+ Leicht zu beeindrucken

Es sieht danach aus, als habe Rheuma etwas mit (zu großer) Durchlässigkeit zu tun.

Das finden wir bestätigt in der Rubrik <mitfühlend>, in welcher wieder die Arzneipersönlichkeiten Calc-p und Causticum stehen.

Astrologie? Ich verrate noch nichts, sondern komme noch einmal auf Massimo zurück. In seinem Buch über homöopathische Säuren schreibt er über Rhododendron auf Seite 245:

„Jede Veränderung beeinträchtigt Rhododendron tiefgreifend und ist mit viel Leid verbunden, doch er muss leiden, um diese Veränderungen in etwas unzuwandeln, was zu ihm gehört. Es ist als ob er dieses Leid bräuchte um sich anderen mitzuteilen oder gegenüber anderen auszudrücken, wer er wirklich ist.“

Ein „notwendiges Leiden zum Selbstausdruck?“ Na, das ist doch eine Fische-Sonne! Ja, liebe Leser, … ich weiß, Sie hätten es gewusst.

Mehr Information finden Sie in meinen Büchern, zum Beispiel in:


Freitag, 3. Februar 2017

Merkur Konjunktion Pluto aktuell

Gerade noch rechtzeitig zur gerade zu Ende gehenden Merkur-Pluto-Konjunktion fand ich einen Wortbeitrag von Henryk M. Broder im Netz. Zunächst: Was bedeutet diese Konjunktion eigentlich?

Konjunktion bedeutet, dass zwei Ur-Prinzipien zusammen reagieren. Wird einer berührt, dann reagiert der andere (meistens) mit. Das hat Nachteile, aber auch Vorteile. Der plutonischen Kraft geht es darum, immer noch ein Stückchen weiter in die Materie, die Information (Merkur) einzudringen und das Essentielle, das Stabilität verheißende herauszufiltern. Das Ergebnis ist <Wahrheit>.

Jeder Planet, der bei Pluto steht, sucht nach der <Wahrheit der jeweiligen Erfahrung>: mit Venus in der Beziehung, mit Mars als Sportler, … und so fort.

Es gibt aber auch den dunklen Merkur und den dunklen Pluto. Dann bedeutet die Konjunktion …

Information plus Manipulation. Dann wird aus Information Desinformation.

Der Leser wird nicht mit brillant recherchierten Fakten versorgt, sondern … ?

Lassen wir Henryk M. Broder sprechen:



Mehr Infos zu astrologischen Aspekten finden Sie in meinem Astrobuch <Astrologische Mosaiksteine>.