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Merkur Aspekt Saturn - Vom Lernen und der Ignoranz

Samstag, 30. Dezember 2017

Die tiefere Bedeutung von Husten und Schnupfen

Husten und Schnupfen kommen daher wie banale Erkrankungen. Das sind sie meistens auch, doch für uns Psychosomatiker wird es immer dann interessant, wenn Sonderfälle auftreten, etwa wenn der Schnupfen gar nicht mehr aufhören will ... oder schon wieder da ist. Schuld sind immer die "bösen Erreger" oder "Mitarbeiter, die trotz Krankheit ins Büro gehen" ... und die meisten Betroffenen kommen gar nicht auf die Idee, dass Viren Erfüllungsgehilfen des Schicksals sein könnten. Wir wollen uns anschauen was zu lernen ist.


Menschen, die ständig mit Husten oder Schnupfen umherlaufen zeigen uns, dass sie einen Teil der Umwelt von ihrem Wohlwollen ausschließen. Sie können nur mit einem von ihnen bestimmten Aspekt des Lebens einen wirklichen Kontakt eingehen. Werden sie genötigt sich mit etwas "Falschem" zu beschäftigen, dann haben sie schnell "die Nase voll," das heißt sie machen zu und werten ab. Worum geht es genau? Mit den vielfältigen (Jungfrau) und tief gehenden (Skorpion) Ansprüchen, welche die Umwelt an sie stellt, sind sie oft überfordert.


Welche homöopathischen Arzneitypen passen auf dieses Verhaltensmuster? Drei Beispiele: 1. Corallium rubrum, die rote Koralle. Schnupfen und spasmodischer Husten sollen die Umwelt auf Distanz halten, da das eigene System sehr anfällig ist oder als solches angesehen wird. 2. Oscillococcinum. Diese Sinusitis-Patienten haben einen Waschzwang, der ein Hinweis ist wie sehr sie ihre Mitmenschen als gefährliche Krankheitsüberträger betrachten. 3. Sinapis nigra. Die homöopathische Indikation <Heuschnupfen> beim schwarzen Senf zeigt an, dass der Partner (als Symbol für Umweltbeziehungen an sich) der wunde Punkt im Leben ist. 


Astrologisch entsprechen diese Lebenshaltungen Saturn in den Häusern 7 und 8. Der dritte Quadrant bringt uns in Kontakt mit der Umwelt und Saturn zeigt symbolisch an: Hier wird "gemauert." Das vorbehaltlose Sich-einlassen auf eine Beziehung ist ihnen nicht möglich. Sie brauchen wie etwa Bergsteiger Sicherheitsgurte oder sollten wir nicht lieber sagen Keuschheitsgürtel?


Samstag, 9. Dezember 2017

Die Psychosomatik des Nackenschmerzes

Nach der traditionellen Astromedizin ist der Nacken dem Zeichen Stier zugeordnet. Wir werden den Stier wiederfinden, beim Mittelbild von Bryonia. Nackenschmerzen können auch psychosomatisch sein und wir schauen uns vier Arzneien an, die in Doktor Boerickes Materia Medica auf Seite 879 f. mehrfach unter Nackenproblemen gelistet sind.

Wir können unseren Nacken nicht sehen, nur im Spiegel. Er steht daher psychologisch für das Unbekannte … und das kann ängstlichen Naturen zusetzen, besonders introvertierten Menschen, die ihre Ängste kaum kommunizieren, sondern lieber ihre Not für sich behalten1).

BELLADONNA – Dieses feine Mittel ist ein Mittelaltermittel. Ich habe manchmal das Gefühl als enthalte diese Substanz noch den ganzen Aberglauben dieser Epoche. Belladonna ist ein Nachtschattengewächs und die Silbe <Nacht> gibt einen Hinweis auf die dunkle Seite der Seele. Die Belladonna-Seele hat eine Affinität zu etwas Unheimlichem in ihrer Umgebung. Diese ängstliche Seele <sieht Geister und Gespenster>. Eines davon sitzt ihr offenbar im Nacken. Der Nacken steht - wie gesagt - für das Unbekannte und für die Belladonna-Seele ist das Unbekannte auch das Bedrohliche, doch diese Gleichung ist eine psychotische Vereinseitigung der Wirklichkeit. Betroffene spüren die Angst als <reißenden oder schießenden Schmerz< (Quelle: Boerickes Materia Medica, S. 879 f.)

BRYONIA – Hier kommt das Stier-Element zum Zuge: Er bekommt seine Nackenschmerzen, wenn jemand seine heilige Ruhe stört oder wenn er gar zu Veränderungen seines Lebensstils genötigt wird, für die er alle pflegenden Neigungen über Bord werfen müsste. 


Diese Bedrohungen treffen den bryonischen Kleingeist unter den Bryonias am allerschlimmsten und zwar als Nackensteifigkeit:

„Bryonia ist der Spießbürger mit Gartenzaun.“ ~ Andreas Krüger

CAUSTICUM – Die meisten Homöopathieschüler kennen den Causticum-Menschen als extrovertiert. Es gibt aber auch den ängstlichen und introvertierten Typ. Philip Bailey schildert uns die Ängstlichkeit in seinem Klassiker «Psychologische Homöopathie» auf Seite 104:

„Eine besonders charakteristische Angst beim introvertierten Causticum ist das Gefühl, dass irgendetwas Schreckliches passieren wird (Kent: «Ständige Furcht vor einem schrecklichen Ereignis»). Dieses Problem taucht meist nach jahrelangem Stress auf, besonders wenn Causticum alt wird.“

Der Nacken ist deshalb der betroffene Körperteil, weil die Seele abzuschätzen versucht aus welcher Ecke oder welchem Loch die Bedrohung herkommen könnte. Es ist quasi ein hyperängstliches Sich-umschauen.

GELSEMIUM – Der Nacken steht symbolisch für die Fähigkeit auf die innere Selbstberuhigung zurückgreifen zu können. Das kann der kranke Gelsemium-Mensch nicht. Ihm fehlt ein Höheres Selbst, welches ihm vermittelt, „dass da schon nichts wirklich Gefährliches ist.“ Dem großen Angsthasen Gelsemium fehlt die Selbstsicherheit, diese Bedrohung, wenn sie denn tatsächlich auf ihn zukäme „schon abwehren zu können.“ Das Ergebnis ist Hyperängstlichkeit und diese wird somatisiert als Nackenschmerz und Nackensteifigkeit.

Zum Schluss noch die Anmerkung Nummer 1 aus dem Text:

1) Gleiches ist anwendbar auf folgende Körperteile …
·        Okzipitalschuppe,
·        Atlanto-Okzipitalgelenk,
·        Prominens (als tastbarer Wirbelfortsatz der HWS),
·        Rücken,
·        Kniekehle,
·        Wade und
·        Achillessehne.














Homöopathie - Die Stachys betonica-Persönlichkeit

Die homöopathische Arznei Stachys betonica ist ein kleines Mittel aus der Familie der Lippenblütler. Die Betonie passt auf innerlich verschlossene Dramatiker. Folgende Rubriken (+) sind aus Murphys Klinischer Materia Medica, Seite 1923.

Über die Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) schreibt mein Lehrer Jan Scholten auf der Internetseite
unter dem Titel <Essenz der Lamiaceae>:
„[Diese Arzneipersönlichkeiten] fühlen sich nie genug geschätzt, anerkannt und gelobt in ihren Fähigkeiten. …“

Das ist ein typisches Problem von Menschen mit Löwe-Aszendent. Sie haben ihr Königreich verloren und suchen es seither, fühlen sich von anderen Menschen wie Luft behandelt, als wären sie gar nicht anwesend. Der tiefe Schmerz dieser Nichtbeachtung kommt zum Ausdruck als …

+ Schmerzen in Lebergegend und Gallenblase

Das ist nicht der einzige Schmerz.

+ Stechender, schneidender Schmerz im Magen

Der Magen bildet auch unsere Gefühle ab. Die Stachys-Persönlichkeit hat all ihre <bösen> Gefühle zurückgehalten (Mond im Skorpion) um geliebt zu werden (Löwe-Aszendent). Zitternd hält sie Wut, Hass und Rachegelüste unter Verschluss. Darauf reagiert der Körper mit einem ...

+ Völlegefühl in und über den Augen als ob sie platzen

Hier platzt jemand vor Wut. Das Völlegefühl finden wir wieder bei Jan Scholten:

"Die [Arzneipersönlichkeiten der Lamiaceae] sind voll von Emotionen."

Wir kommen zum Kern der Persönlichkeit. Thema ist erneut der Magen:

+ Gewicht im Magen mit Übelkeitsgefühl


Es liegt eine <emotionale Stille> nach Wilhelm Reich vor. Stachys ist also eine tiefe Seele, die sich nicht erleichtern kann. Das Gewicht im Magen ist die Verdichtung all dessen was über Jahre herunter geschluckt wurde. Was ist zu tun? Romanheld Gandalf befiehlt in <Der Herr der Ringe>: "Brecht den Damm, befreit den Fluss!" Neben der homöopathischen Behandlung ist die hawaiianische Lomi Lomi zu empfehlen. Bei dieser Öl-Massage ist das Weinen ausdrücklich erwünscht. Es wird dem Patienten sehr schwer fallen, wird aber sehr wahrscheinlich seine Übelkeit beseitigen.

In Roger van Zandvoorts Complete Repertory Mind ist Stachys zweiwertig aufgeführt in der Rubrik <Gefühl als ob er schwebt>. Alle in dieser Rubrik gelisteten Mittel sind entweder hysterisch oder mangelhaft inkarniert. Letzeren Mangel finden wir in zwei anderen Rubriken:

+ Erkältungsneigung
+ Gemüt - leicht abgelenkt

Die Erkältungsneigung ergibt sich aus der sensiblen Natur einer typischen homöopathischen Pflanzen-Persönlichkeit. Es entstehen oft Löcher in der Aura, so dass Erreger leicht eindringen. An diesen Menschen bleiben viele Außeneindrücke kleben, weshalb sie leicht abgelenkt sind. Wie zeigt sich die Erkältungsneigung als Symptom?

+ Häufiges Niesen; vermehrter Schleim in der Nase beim Gehen aus dem Freien ins Zimmer

Der Stachys-Patient, den niemand zu loben und zu lieben scheint, erstickt in seiner Trauer am eigenen Körpersaft – welcher ungeweinten Tränen entspricht. In der freien Natur findet der Patient die Weite, die ihn von seiner Nestenge ablenkt, doch bei der Rückkehr in sein Zimmer zwängt er sich wieder in sein <Inneres Schneckenhaus>, wo seine Emotionen eingeschlossen sind. Der vermehrte Schleim hilft ihm zu erkennen, dass er voller umpanzerter Emotionen ist, welche er seit frühester Kindheit in sich trägt - wie eine Sammlung in einem Museum. Astrologie? Mond im 4. Haus oder Krebs, dazu oft Mond Aspekt Saturn.

Jetzt die ganze astrologische Konstellation: Skorpion-Mond im 4. Haus im Quadrat zum Löwe-Aszendenten. Diese Konstellation fand ich auch bei diesen homöopathischen Arzneien (die ersten drei sind auch Dramatiker wie Stachys):

·        Aurum
·        Chamomilla
·        Trombidium
·        Muriaticum acidum
·        Mandragora

Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht sind diese Mittel der Durchbruch, für wen auch immer!

Montag, 4. Dezember 2017

Homöopathie - Die Juglans cinerea-Persönlichkeit

Das homöopathische Mittel Juglans cinerea fand ich in Doktor Boerickes Materia medica. Es ist ein kleines Mittel und diese Mittel liebe ich besonders, da sie eine Herausforderung darstellen, bis man sie erforscht hat. Es handelt sich um die Butternuss – einen Baum, genau wie Juglans regia, die Walnuss.

Bildquelle: www.onlyfoods.net

Homöopathische Baum-Persönlichkeiten wollen bodenständig und für ihre Mitmenschen ein guter Halt sein, ... aber es gibt in ihnen auch den Gegenpol, nämlich die Haltlosigkeit: Das Symptom <Schwindel> als Indikation für dieses Mittel weist darauf hin. Zudem signalisiert das <flaue Gefühl im Magen> die Folgen dieses Mangels an Halt, nämlich eine große Ängstlichkeit. Es muss ein Lebensrahmen her, um gesichert überleben zu können. (Quelle für alle <Rubriken> dieses Artikels ist Murphys Klinische Materia Medica, S. 1057 f.). Nun zur Astrologie. Wir erkennen im Lebensrahmen die Jungfrau und in der Haltlosigkeit das zwölfte Haus, also Jungfrau-Sonne im 12. Haus.

Herrscher des 12. Hauses ist Neptun. Mit dem Wassergott machen wir weiter. Dieser Arzneityp ist hochsensibel. Er hat sehr wenig Hülle. (Bei einem Raumschiff würde man sagen: <Die Schutzschilde sind heruntergefahren>.) Das Ergebnis ist, wie bei allen Hochsensiblen, eine besondere Durchlässigkeit für Außeneindrücke. Der Körper macht daraus Beschwerden und diese sind hier einfach zu deuten, denn die körperlichen Außengrenzen Haut und Schleimhaut sind betroffen.

·        Schnupfen
·        Erysipel
·        Akne

Eiterpickel und ständiges Niesen signalisieren der Umwelt: "Ich bin nicht geschützt; geht vorsichtig mit mir um!“

Das Mittel hat seinen Schwerpunkt im 12. Haus und wir machen mit dem Mond weiter. Es ist als schwebten diese Menschen in einem <Raum emotionaler Beziehungslosigkeit>. Ich ergänze hiermit die Materia Medica um die Rubrik: <Fühlt sich als halte er sich in einem Raum emotionaler Beziehungslosigkeit auf>. Die fehlende Anwesenheit der leiblichen Mutter löst einen Hilfeschrei aus, der durch folgende Indikationen deutlich wird:

·        Angina pectoris
·        Schmerz in rechter Axilla, nachmittags
·        Retrosternaler Schmerz
·        Stechender Schmerz im Schulterblatt mit Erstickungsgefühl
·        Schmerz zwischen den Schulterblättern
·        Stiche unter dem rechten Schulterblatt
·        Schmerz in der linken Brust

Verkürzen wir das Ganze und schreiben einfach: <Angst im Brustkorb>. (Diese Rubrik gibt es und darin sind auch eine Reihe von Mitteln gelistet. Falls Sie, liebe Leser, mehr dazu wissen wollen, gebe ich Ihnen ausführliche Infos, mitsamt Quellenangabe in Barthels Synthetischem Repertorium – einfach mailen. Viele Kaliumsalze sind im Übrigen in der Rubrik <Angst im Brustkorb>. Es ist auch hier wieder der Mond im 12.  Haus – der Embryo, der im Universum schwebt wie einst in Stanley Kubricks legendärem Kinofilm 2001 – Odyssee im Weltraum).

Machen wir weiter mit der Geistebene. Es ist gibt ein paar Geistsymptome:

·        Geistesabwesend
·        verwirrt
·        konzentrationsschwach
·        Kann sich an nichts erinnern was er gelesen hat

Ich nehme diesen Patienten in einem <bezugslosen geistigen Raum> wahr, außerhalb des Hier und Jetzt, muss allerdings zugeben, dass ich nicht weiß wie er dort hingekommen ist. Halten wir statt dessen fest: Er wirkt konfus. Das Mittel kann helfen seinen Geist heim zu holen, damit dieser "sedimentiert" und die Gedanken in Ruhe geordnet werden können. Wenn das gelingt sind seine oder ihre Gedanken auch wieder kohärent, das heißt zusammenhängend. Astrologie? Merkur im 12. Haus.

Fassen wir schon einmal zusammen. Diese Baum-Persönlichkeit hat im Extremfall eine Aura voller Löcher, ein hilflos im Universum waberndes Inneres Kind und einen in Tausend Stücke zersplitterten Geist – eine Herausforderung der dritten Art!

Kommen wir zum letzten astrologischen Baustein, nämlich Mars im 8. Haus. Die baumtypische Aggressionsretention zeigt sich in den Beschwerden …

·        Akne
·        Angina pectoris
·        Erysipel
·        Flatus
·        Gallensteine und
·        Leberschmerzen

Vielen Dank fürs Lesen und vielleicht ist dieses Mittel der Durchbruch, für wen auch immer! Weitere Information zu Homöopathie und Astrologie erhalten Sie in folgenden Büchern von mir:




Sonntag, 26. November 2017

Die Psychosomatik der Knieschmerzen

Nachdem ich gerade drei Patienten mit Knieproblemen kennengelernt habe beginnt mich dieses Gelenk ganz besonders zu interessieren. Das Knie findet sich natürlich auch in einem alten Spruch. Dieser soll Grundlage sein für meine These, dass Knieprobleme auch psychosomatisch sind.

<In die Knie zu gehen> heißt nachzugeben, zu verlieren und zwar möglicherweise auch das Gesicht. Das wird von Betroffenen als Demütigung empfunden. Wir sind also mitten im Thema der Macht und damit auch Pluto auf der Spur. Das Ich will seinen Standpunkt durchsetzen, aber das menschliche Miteinander erfordert, dass wir Kompromisse machen oder auch schon mal eine Niederlage einstecken. Wer Angst hat zu verlieren, der versucht seine Mitmenschen zu dominieren. Das <Dominieren> ist ein Grundzug vieler Insekten-Persönlichkeiten der Homöopathie. Was das Knie betrifft, so finden wir Apis, die Honigbiene, in Doktor Boerickes Hauptwerk1) im Kapitel Bewegungsapparat unter …

<Knie: Kältegefühl, Entzündung, allgemeine Schmerzen …> (Seite 877 f.)

Der Wunsch zu dominieren entstammt einem latenten Gefühl der Unterlegenheit. Das ist plutonisch. Pluto regiert den Skorpion und wir sollten wissen, dass homöopathische Säure-Persönlichkeiten skorpionische Züge tragen, so auch Benzoicum acidum. Homöopathielehrer Massimo Mangialavori schreibt über die Benzoesäure-Menschen, dass sie typischerweise <destruktive Familiengeschichten> aufweisen (Quelle: Die Säuren in der Homöopathie, S. 44).

Nach dem Skorpion gehen wir zum Steinbock. Im gleichen Kapitel beschreibt Dr. Mangialavori einen Grundzug der homöopathischen Säure-Persönlichkeiten, nämlich die <hohe Schmerztoleranz>. Sie wollen tapfer sein, durchhalten und sich nichts anmerken lassen. (Diesen Grundzug fand ich übrigens auch in den drei Kniepatienten, die ich gerade erst kennengelernt habe. Dieser Steinbock-Befund bestätigt das 4000 Jahre alte Kopf-zu-Fuß-Schema der Astromedizin, welche das Knie dem Steinbock zuordnet.)

Das Knie hat einen Bezug zum Heroischen, zu Ruhm, Ehre und Titelversessenheit. Als der Schauspieler Peter Ustinov erfuhr, dass er den Titel <Sir> führen dürfe, teilte er der Königin von England mit:

„Ich bedanke mich und werde zu Ihnen reisen, kann Ihnen aber nicht garantieren, dass ich nach der Zeremonie wieder hoch komme.“

Alle Geehrten müssen vor der Queen nieder knien. Das nur zur Erklärung ;)

Ruhm und Ehre sind Merkmalsausprägungen des astrologischen 10. Hauses, welches verwandt ist mit dem Steinbock.


Die lichte Seite der schon erwähnten Demütigung ist die Demut – bewusst gelebte Bescheidenheit und Ergebenheit. 

Willy Brandts Kniefall in Warschau 1970 - Bildquelle unbekannt

Eines der großen Mittel der Homöopathie ist Sulphur. In der Schwefel-Persönlichkeit offenbart sich das Thema „Selbsterhöhung kontra Demut.“ Der Sulphur-Mensch hält sich für genial und lässt andere die Routine- und Drecksarbeit machen. Hat ein Sulphuriker je eine Toilette geputzt? Was macht er in der Kirche? Kniet er sich dort hin? Aber wahrscheinlich nur wenn das Kniebrett gepolstert ist. Verweigert sich der Sulphuriker in der zweiten Lebenshälfte dieser Demut, dann kontert ihm das Schicksal durch folgenden Rubrikeintrag, in welchem Sulphur 3-wertig steht:

<Äußerliches UND innerliches Schweregefühl> (Quelle: Barthels Synthetisches Repertorium, Seite 420)

Ich glaube an eine Schicksalsmacht und das ist für mich <die Macht des Schicksals>. So würde ich das auch als Opernfan bezeichnen ;)

Wir schauen also bei Kniepatienten auf …

·        eine „verletzte“ oder „überhebliche“ Sonne,
·        Plutoposition mit Aspekten
·        Skorpion mit wichtigen Planeten oder Stellium
·        Steinbock-Betonung oder wichtige Planeten darin
·        10. Haus mit Jupiter, Saturn oder Pluto

Vielen Dank fürs Lesen und Ihnen eine erfolgreiche Woche.

1) William Boericke M.D.: Pocket Manual of Homoeopathic Materia Medica & Repertory, Jain Publishers

Mehr Psychosomatik gibt’s in folgenden Büchern und eBooks von mir:

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Saturn, Neptun und die Drogen

Ich möchte die neptunische Seite von Menschen mit ständigem Alkohol- oder Kifkonsum besprechen. Drogenmissbrauch hat auch eine plutonische Seite. Diese folgt in einem anderen Artikel. Ich meine in diesem Artikel ausdrücklich nicht Trinker oder Menschen, die gelegentlich in illustrer Runde kiffen, sondern chronische Nutzer dieser und härterer Drogen. Neptunische Schlüsselbegriffe sind im Text grün und saturnische rot.


Menschen, die regelmäßig Alkohol oder Kif konsumieren unterlaufen jede Rahmenbedingung, die durch Raum und Zeit gesetzt ist – doch diese ist fundamental, denn sie ist die Grundbedingung für irdisches Leben! Wir werden in einen schweren Körper geboren, bewegen uns im dreidimensionalen Raum und die Sanduhr läuft, sobald uns die Hebamme zum Wiegen hingelegt hat. Das erwähnte <Unterlaufen>, man könnte auch sagen Ausweichen, hat Übergriffe und Unzuverlässigkeit zur Folge. Wer regelmäßig Drogen konsumiert will sich nicht einordnen; statt dessen dringt er in Räume anderer ein, verletzt deren Integrität. Er lehnt jede Zeitvorgabe ab, das heißt kommt zu spät oder lässt Termine platzen.

Drogenpersönlichkeiten können mit ihren Mitmenschen keine Verbundenheit herstellen, da ihnen die Ernsthaftigkeit eines tiefer gehenden Kontaktes unmöglich ist. Deshalb bevorzugen sie zwangloses Chillen in Gruppen, das sie zu nichts verpflichtet.

Dennoch werden sie zeitlebens mit dem Rahmen, den sie ablehnen, konfrontiert, zum Beispiel als Betreuungs- und Entzugsangebot. Das gibt ihnen einerseits Halt, ist für sie aber auch eine Anmaßung der „anderen.“

Wer sind die „anderen?“ Es ist die bürgerliche Leistungsgesellschaft, die zähneknirschend obige Betreuungs- und Entzugsangebote bezahlt. Diese Menschen schuften hektisch jeden Tag (wie die homöopathischen Insekten) und sie schimpfen auf Drogenkonsumenten, weil diese „faule Parasiten sind.“ Was steckt hinter dem Meckern?

Im Mittelalter kannte man den Müßiggang. <Müßig> heißt verkürzt gesagt <nicht nutzbringend>, es bedeutet aber im philosophischen Sinne, dass jemand einfach mal nichts tut, wo etwas dabei heraus kommen muss. Diese Sabbat-Zeit ist wertvolle Zeit, weil wir auf Langsamkeit herunterfahren und so bei uns ankommen. Das Höhere Selbst, aber auch das Unbewusste, geben uns beim Chillen Informationen preis, die wir sonst im ständigen Schaffen gar nicht erhört hätten … und damit sind wir bei des Pudels Kern:

Der bürgerliche Leistungsträger will überhaupt nicht mit seinem Inneren konfrontiert werden; deshalb weicht er der Tiefe eines Gespräches aus. Das ist ihm viel zu gefährlich – siehe alle Karbonate in der Homöopathie, 


... Graphites, Carbo vegetabilis, Carbo animalis, alle Carbonicums und Adamas! Jede Art von Loslassen, von Selbstreflexion wird zum karbonisch-bürgerlichen Schatten nach C. G. Jung. Dazu sage ich: 

<Schimpft ihr mal schön, während Ihr Eure Goldbarren in den Keller schafft, es bringt Euch keinen Zentimeter weiter in der Individuation. Aber gerade dafür leben wir doch: Schrittweise all unsere Schatten zu integrieren, bis keiner mehr übrig ist>.

Vielen Dank fürs Lesen. Ich wünsche Ihnen einen schönen ersten Advent.



Mittwoch, 8. November 2017

Fische-Mond im 7. Haus

Der Mond ist nach meiner Erfahrung der bedeutendste Eckpunkt im Horoskop. In diesem Artikel möchte ich den Mond in die Fische setzen und in das siebte Haus. Sinn und Zweck der Übung ist, das astrologische Kombinieren zu üben. Wenn wir mit der Sonne, Saturn und dem Aszendenten genauso verfahren, dann haben wir die wichtigsten Eckpunkte erfasst und können bereits viel über die Person aussagen.

Der Mond ist der Anzeiger für kindliche Urbedürfnisse. Deshalb ist er so bedeutend. Wir erfahren etwas über unser Kind-Ich mit seinen Bedürfnissen nach <emotionaler Nahrung>; das ist zum Beispiel Geborgenheit annehmen oder schenken zu können. Unter einem Fische-Mond geboren, brauchen wir zum Aufgehobensein eine besondere Atmosphäre, welche der Wiedervereinigung mit der universalen Mutter möglichst nahe kommen soll. Ein <Bad> in vertrauten, sanften Stimmen - besonders den tiefen Stimmen - beruhigt uns. Wir sind wieder verbunden!


Steht dieser Mond in Haus 7, dann möchten wir mit der Umgebung eins werden; … nie mehr allein sein. Das Gefühl abgetrennt zu sein ist für uns ein Kompromiss. Wir fühlen uns wie ein Splitter, der einst auf Atlantis aus einem riesigen Kristall herausbrach und seither seine Urschwingung sucht. Diese Spannung, diese Sehnsucht bewirkt im Hier und Jetzt, dass wir die Zeit überbrücken, bis wir wieder all unsere Lieben um uns haben. Immer muss jemand ansprechbar sein, deshalb auch die hohe Telefonrechnung. Dieses Verhaltensmuster kennen wir aus der Homöopathie, insbesondere von den Meeresmitteln Spongia (Schwamm) und Cypraea eglantina (Kaurischnecke).

Mit einem Fische-Mond schöpfen wir frische Kraft aus schnödem Nichtstun, … oder neudeutsch: wir chillen. Sind wir unter der Woche arg im Hamsterrad, dann kann am Wochenende das Bedürfnis aufkommen in trauter Runde eine Tüte herumgehen zu lassen. In diesem Dunst sehen wir dann die Wirklichkeit nicht mehr so scharf. Die Fische fliehen zu gerne aus einer Realität, deren Härte sie oft nicht ertragen können, auch weil sie dort ihre Ideale verraten sehen - ein berechtigter Vorwurf, den viele unser Zivilisationen aushalten müssen! Mit Cannabis dagegen werden wir lustig und albern herum wie kleine Kinder, auch weil wir keinen angefangenen Satz mehr zu Ende bekommen.

Das Wort <Atmosphäre> habe ich zu Anfang bewusst gewählt. Es ist die Herbstlichkeit des Bodennebels. Geht man auf ihn zu, hat er sich auf geheimnisvolle Weise aufgelöst. Verfolgen wir ihn auf unserem Morgenspaziergang übers Feld, ist er auch dort weg. Ich spiele damit auf die Gas-Persönlichkeiten der Homöopathie an. Diese Charaktere sind flüchtig und anfällig für Trugbilder.


Menschen mit Mond in Fische in Haus 7 sind anfällig dafür, sich fort zu machen, anstatt Probleme mit der menschlichen Umwelt zu konfrontieren und einer Lösung zuzuführen. Manche werden schließlich zu Meistern des ständigen Hinausschiebens. Sie lassen Termine platzen, um dem Druck auszuweichen. Nur zu leicht können sie in ein Muster hineinrutschen, ihre Mitmenschen zu beschummeln, vor allem über ihre eigenen Schwächen und Versäumnisse … über die Jahre vielleicht so sehr, dass sie ihre Märchen inzwischen längst selber glauben. Das Schönste und Geheimnisvollste zu dieser Mondstellung schreibe ich zum Schluss:

In der Esoterik gibt es das Konzept des <Seelenpartners> oder der <Dualseele>. Menschen mit einem Siebthaus-Fischemond suchen diesen Menschen. Darunter machen sie es nicht. Sie besuchen Esoterikmessen und spirituelle Buchhandlungen, um dort zu finden was sie aus ihren sanft aquarellierten inneren Bildern schon empfangen haben. Vielleicht ist das der Grund warum es in vielen Eso-Buchhandlungen so andächtig still ist ...


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Saturn im Schützen

Der aktuelle Saturn zieht noch eine Weile seine Bahn durch das Zeichen Schütze. Wir wollen uns in diesem Artikel anschauen was diese Zeichenstellung im individuellen Horoskop bedeuten kann. Alle saturnischen Schlüsselbegriffe sind rot markiert.

Saturn ist eines der wichtigsten Ur-Prinzipien. Seine Deutung in Haus und Zeichen sollte in einer vollständigen Interpretation nicht fehlen. Saturn gibt uns Hinweise, …

·        in welcher Lebenseinstellung wir inneren Halt finden,
·        wie wir uns am erfolgreichsten verteidigen und …
·        mit welchem Temperament wir die besten sein wollen.

Was versteht man unter <Saturn>? Wenn wir Saturn finden wollen, dann müssen wir das innere Gerüst von etwas suchen. Dazu drei Beispiele: Nach neuesten Forschungen werden die Planeten auch durch die <dunkle Materie> in ihren Bahnen gehalten. Diesen <inneren Halt> eines Sonnensystems gibt es auch im menschlichen Körper. Er wird durch Bänder, Sehnen, Kapseln und Organhäute gewährleistet. Letztes Beispiel: In einem Kristall ist die innere Struktur das regelmäßig aufgebaute Atomgitter.


Bleiben wir beim <Gerüst>. Menschen mit Saturn im Schützen haben gern eine optimistische Einstellung als Lebensgerüst. Ihre Fähigkeit ist, dass sie gerade in schwierigen Situationen in einem positiven Ausblick Halt finden. Für sie ist das Glas eigentlich immer halb voll.

Meine nächste Beobachtung möchte ich Erlebnishunger nennen. Das Wort erklärt sich selbst, da muss ich nichts kommentieren. Alle Betroffenen aus meinen Bekanntenkreis haben das gemeinsam.  

Die letzte Formel, die ich für Saturn im Schützen habe, nenne ich ein <strahlendes Lächeln als Verteidigungstrick>. Damit ist folgendes gemeint: Nehmen wir an wir werden kritisiert, weil wir Mist gemacht haben. Wir stehen jetzt unter Druck. Während Menschen mit Saturn in Fische sich aus dem Staube machen, haben die Strahlemänner so viel Feuer, dass sie ihre Kritiker mit Begeisterung zu entwaffnen suchen. Wildheit dient ihnen dazu, dass die kritisierenden Vorgesetzten aus dem Konzept gebracht werden. Die besonders geschickten tarnen ihre Entschuldigung hinter so viel Weitschweifigkeit, dass die unerfahrene Chefin rückwärts geht.

Allgemein gilt: Saturn zeigt im jeweiligen Zeichen, das er durchläuft, bei welchem Archetypus wir alles, aber auch wirklich alles herausholen wollen. Im Schützen, von Jupiter regiert, kann das heißen: ‚Darf’s noch ein wenig mehr sein?’ Wir wollen rauschende Feste feiern, die jede Vorstellung sprengen. Der Nachteil: Es macht auf die Dauer unzufrieden, wenn man es nicht mehr schafft die Messlatte mit jedem Mal noch höher anzusetzen. Lauschen wir einem Astrologielehrer:

„Saturn, Uranus und Pluto haben eine Gemeinsamkeit: Es ist das Streben nach dem Absoluten.“ ~ Andreas Bleeck

Mit Saturn im Schützen stellen wir uns im Extremfall in einen Wettbewerb, wer es schafft, noch größere Wolkenkuckucksheime als die anderen zu bauen.

Weitere Information zur Astrologie erhalten Sie in folgendem Buch von mir:


Hier der Link: goo.gl/D4dydx

Das Buch ist an sich vergriffen, aber Amazon verkauft anscheinend noch. Natürlich gibt es das Buch auch anderswo.



Dienstag, 17. Oktober 2017

Eine Liste meiner eBooks - aktualisiert

Ich bekam eine Anfrage, wo meine eBooks zu erwerben sind. Dazu kommt jetzt eine Liste, ohne amazon zu berücksichtigen. Ich denke auch, dass so etwas nicht notwendig ist, denn dort braucht man nur <Gerhard Miller eBooks> einzugeben und schon ist sie auf dem Bildschirm. Meine Alternative wäre in diesem Fall www.buch7.de, der „Buchhandel mit der sozialen Seite.“ Bitte auf die Internetadressen unter den Bildern klicken!

Neben den astrologischen und homöopathischen Büchern habe ich ein Familienberatungs-Ebook veröffentlicht. Es heißt <Liebe oder Übergriff> Hier ist es:




In dieser Liste steht mein Astrologie eBook mit dem Titel <Astrologische Mosaiksteine>.




Es geht weiter mit <Kompakte Homöopathie Teil 1>:




Dazu noch einen zweiten Teil, unter …


Ein weiterer günstiger Titel ist <Homöopathie im Twitter-Stil>:



Den Titel <Körper-Seele-Homöopathie - Die Psychosomatik von 170 Arzneipersönlichkeiten> finden Sie unter …




Das Ur-Prinzip Pluto und die Erzwingung

Die Entdeckung Plutos ist knapp 100 Jahre her. Seitdem sammeln wir Astrologen Schlüsselbegriffe für das Ur-Prinzip, damit wir eines Tages von ihm ein ebenso vollständiges Bild bekommen wie zum Beispiel vom Mars. Im gestrigen Blogartikel war die <Tiefe> als Schlüsselbegriff im Zentrum, heute soll es die <Erzwingung> sein. Diese geistig-seelische Haltung kann sich im Körper auskristallisieren als <Konstriktion>.

Plutonische Zuneigung ist vereinnahmend. Plutonier rutschen oft in ein Muster hinein, den Partner schleichend in Besitz zu nehmen. So ist die Sache aber durch das Schicksal nicht gedacht. Wir sind dem Partner zugeordnet und sollten ihn jederzeit loslassen können. Plutos Einsatz ist ausschließend. Das bedeutet: „Du sollst keine anderen neben mir haben, die mir Dich wegnehmen können.“ Um das zu erreichen kommt ein animalischer Charakterzug zum Tragen: Konkurrenten werden weggebissen. (An dieser Stelle ist interessant: Wir sollten ein Horoskop integriert deuten, niemals nur einzelne Bausteine, sondern die wichtigste Eckpunkte aufeinander bezogen. Warum? Weil wir genau wissen sollten, wen wir als Klienten vor uns haben: Plutonier, die auch ein astrologisches Feuer haben1) sind noch ausgeprägter animalisch: In ihrem wilden Leben dreht alles um Selbstdarstellung, Schnelligkeit, Wettbewerb, Kampf, Konkurrenz und Schönheit. Das passt im Übrigen sehr schön auf die Tiermittel der Homöopathie. Wer drei Kinder hat und alle sind Tier-Persönlichkeiten, … viel Spaß!).

Nun sage jemand zu diesem Plutonier, er oder sie solle „nun endlich loslassen!“ Haha, wie lustig?! Das natürliche Loslassen ist vom Plutomenschen ungefähr so weit entfernt wie die Erde vom Andromedanebel. Plutonier lernen durch bittere Lektionen, nämlich durch Verlassenwerden, dass ihnen zum Überleben nichts anderes übrig bleibt als loszulassen.

Doch in der Beziehung haben sie den Partner fast erdrückt oder gar erwürgt, als wären sie eine Schlange, eine Boa constrictor.

Bildquelle: Wikipedia

Da hatten wir gerade einen schönen Fachbegriff: die Konstriktion. Eine Konstriktion ergibt einen Bluthochdruck. Er kann sich auskristallisieren, wenn es einem partnerabhängigen Menschen nicht mehr gelingt, das Gegenüber so zu <fesseln> oder subtil zu manipulieren, das es bei ihm bleibt. Wenn auch noch die Kinder fast gleichzeitig aus dem Haus gehen, ist das Unglück da. Die Indianer sagen: <Es> passiert innerhalb von 6 bis 12 Monaten. Der Körper reagiert mit einer Hypertonie, mit Hektik, rotem Kopf, auch anfallsweise. Schauen wir genau hin: Die Muskeln unserer Arterien umklammern das Gefäß sehr stark. Es wird eng im Blutfluss. <Enge> bedeutet Angst und es ist eine <Angst vor dem Verlassenwerden>. Das klassische Mittel ist hier das homöopathische Chlor, meist verschrieben in einem Metallsalz mit der Endung -muriaticum. Halten wir fest: 

Den Fortbestand einer Beziehung erzwingen zu wollen schafft Distanz, da der Partner früher oder später verschwinden wird – aus Selbsterhaltung. 

Tut er das nicht, aus welchen Motiven auch immer, kontert er die Hypertonie unbewusst mit - sagen wir mal - Bronchialasthma. Das ist auch <Enge> als Angst und der Bronchospasmus ist wiederum eine Form der Konstriktion. Ich bin selbst Plutonier und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mir in solchen Situationen Körperpsychotherapie oft geholfen hat. Vorteil: Sehr persönliche Gespräche, viel Zeit durch den Therapeuten, Nachteil: selbst zahlen.

1) Astrologisches Feuer haben die Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze

Weitere Information zur Astrologie erhalten Sie in folgendem Buch von mir: