Empfohlener Beitrag

Merkur Aspekt Saturn - Vom Lernen und der Ignoranz

Dienstag, 31. Mai 2016

Thema Hochsensibilität mit Jutta Nebel als Gastautorin

Das Thema Hochsensibilität gliedert sich in viele astrologische Bausteine. Ich möchte heute das Mitgefühl und die Naturverbundenheit ansprechen und zum Schluss die Gastautorin Jutta Nebel zu Wort kommen lassen. Hier zunächst ihr Hauptwerk, mit Homepage:


Die berühmteste homöopathische Arznei zum Thema Mitgefühl ist Causticum, der Hahnemannsche Ätzstoff. Weint jemand in ihrer Umgebung, so brechen bei ihnen alle Dämme.

Ein kleines Mittel ist Aquilegia vulgaris, die Akelei. Folgende Quelle hat diese schönen Informationen:
http://www.hominf.org/remedy/aquileg.htm

+ Reagiert körperlich stark auf Lärm, Musik, Gerüche und Hitze
+ Gefühl, verletzbar zu sein
+ Reagiert sensibel auf das Leid anderer Menschen  

Nehmen wir noch ein drittes Mittel dazu, den Kolkraben Corvus corax. Diese Menschen sind <sehr vom Unglück anderer betroffen>, <wünschen sich aber auch Mitgefühl von anderen> (Zandvoorts Mind Rep, S. 429). Bei allen Tiermitteln ist übrigens die Familie im Fokus der Sorge!

Astrologisch entsprechen alle einer Mond-Neptun-Konjunktion. Sie bedeutet, dass ein Mensch nicht zwischen seiner eigenen Befindlichkeit und der seiner Umgebung trennt. Um sich von einer Überflutung schützen zu können ist ein Rückzug in die Natur hilfreich. Dort kann die hohe Eindrucksempfindsamkeit dann gezielter gelebt werden, ohne sich überwältigt zu fühlen. Jutta Nebel, Autorin für Hochsensibilität, schreibt in ihrem beliebten Internetartikel:

Hochsensible und Naturverbundenheit

Woher kommt es eigentlich, dass viele hochsensible Menschen sich in der Natur finden können, bei sich ankommen und Kraft schöpfen?

Ich  erlebe es selbst immer wieder, von dem Moment an, in dem ich alle Erwartungen loslasse, nur noch im Moment bin, jetzt und hier, dann öffnet sich eine Art anderes Wahrnehmungsfeld für mich. Ich werde nicht mehr von Reizen überrannt, denn da, wo ich dann bin, finden diese Reize keinen Eintritt mehr. Dazu muss ich nicht in die Wüste gehen, oder auf eine weit abgelegene Insel, ich brauche mich nicht in ein Kloster zu begeben oder auf den Mount Everest.  
Weiter lesen ->



Mittwoch, 18. Mai 2016

Homöopathie - Was ist eine Hysterie?

Blättern wir in einem homöopathischen Lexikon (Repertorium), dann begegnet uns die Rubrik <Hysterie>. Leider ist sie sehr groß. Die psychiatrisch definierte Hysterie umfasst dagegen nur ungefähr 20 Mittel. Eines möchte ich vorstellen und dabei den Fachbegriff erklären.

Darmstadt - Mathildenhöhe

Das Mittel Moschus ist bekannt wegen seiner sexuellen Seite (Nymphomanie). Es ist aber auch ein hysterisches Mittel. Hysterie bedeutet, jemand hat kein verlässliches Zentrum aus welchem heraus er oder sie selbstsicher handeln könnte. In der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft. Davon sind Hysteriker weit entfernt. Das hat folgende Auswirkungen auf den Körper (am Beispiel Moschus):

<Schwacher Puls. Zittern um das Herz mit Furcht vor dem Tod> ~ Quelle: Murphys Klinische Materia Medica, S. 1379

Hysteriker sind konfus. Sie fühlen sich „gebeutelt.“ Deshalb haben sie körperlich oft das Gefühl sie seien nahe an der Ohnmacht. Die Hysterie hat auch etwas Gebieterisches. Sie fassen sich ans Herz und dann muss der Hofstaat springen. Alles ruft: „Hilfe, Notarzt!“

Dieser Mangel an Rundheit bezieht sich auch auf die Welt des Geistigen. Sie greifen einen Gedanken auf, der mit dem nächsten nichts zu tun hat. Das folgerichtige, aufeinander aufbauende Denken fällt sehr schwer. Deshalb ist es für sie fast unmöglich, ohne fremde Hilfe Probleme einzukreisen und konstruktiv nach Lösungen zu suchen.

Der dritte hysterische Baustein ist eine übertriebene Wahrnehmung. Das zieht aufgeblähte emotionale Reaktionen nach sich, die für sich selbst und andere Menschen schockierend sein können.

Zum Schluss eine Auswahl hysterischer Mittel mit Kurzbeschreibung: Asa foetida (Handlungsvermeidendes Opfer) - Cactus grandiflorus (dazu noch ein Hypochonder wie Latrodectus) – Cimicifuga (von Drähten umwickelt) – Cinnamonum (Ängstlich mit einer Weltfurcht) – Ignatia (Romantikerin und Literaturfreak) – Lilium tigrinum (Luxusweib mit anstößiger Sprache) – Sumbulus (Sanguiniker, der sich amüsieren will) – Tabacum (Selbstergötzlicher Mensch mit einem Sinnmangel) - Tarentula (Wilde Tänzerin) –  Trombidium (Meistermanipulator, der sich hinter rätselhaften Krankheiten versteckt) – Valeriana (Wahnideen von Tieren oder Männern) – Viburnum opulus (Extrem unruhige Person, die ein aufregendes Liebesleben sucht) - Xanthoxylum (Erlebt Stöße wie durch elektrischen Strom).

In meinen Büchern erhalten Sie mehr Information:




Sonntag, 1. Mai 2016

Warum sind wir Deutsche so dick?

Ich möchte der Frage nachgehen, woher das massenhafte Übergewicht in unserem Land kommt. Wir Deutschen sind das dickste Volk Europas. Die Antwort vorweg: Unsere Existenzen sind nicht erfüllend – und das auf vier Ebenen!


Copyright @karinleitner1

Beginnen wir auf der untersten Ebene, der körperlichen. Wir lernen eine tolle Partnerin, einen gut aussehenden Partner kennen. Wir haben jede Menge Sex. Hochzeit, Kinder. Gewöhnung. Er bringt immer weniger Blumen mit, sie immer weniger zauberhafte Momente. Aus dem Augenwinkel schauen sie attraktiven Menschen nach. Hunger nach körperlicher Liebe! ... Im Gegensatz dazu wird aber eine tragfähige Liebe mit den Jahren intensiver statt weniger. Die Aufmerksamkeit wird immer ein wenig größer. Natürlich wird der Sex weniger, aber er wird geistiger.

Die geistige Ebene. Smalltalk ist nett und wichtig, aber erfüllend ist er nicht. Ich kann nicht erwarten, mit meinem Nachbarn ein tief schürfendes Gespräch zu führen. Mit Ausnahmen sicherlich. Freunde haben nicht immer Zeit. Manche treten vielleicht einer Partei bei. Sie möchten an der Basis etwas bewirken, Anträge formulieren. Eine Weile dabei, stellen sie fest: Alles Lüge. Die Politik wird von den Bossen bestimmt. Nicht bewältigte Enttäuschung führt zum Über-Essen, weil ein Defizit entstanden ist. Wir sollten die Lüge aus der Welt schaffen. Der beste Beitrag gegen geistige Defizite.

Wir kommen zur emotionalen Ebene. In einer Leistungsgesellschaft zu leben ist nicht leicht. Unser Chef wird uns nicht trösten und die Krankenschwester, aus Zeitmangel, vielleicht auch nicht. Es kann sogar sein, dass die eigene Partnerin ausfällt. Da kommen gewaltige Defizite auf. Gestehen wir die Bedürfnisse des Inneren Kindes nicht ein, dann ist es eine Frage der Zeit, bis unser Körper mit Symptomen reagiert. Wir stürzen, werden krank, … damit das Thema „Kümmern“ endlich auf die Tagesordnung kommt.

Die vierte Ebene, die spirituelle. Vor Jahrhunderten brachte uns die Aufklärung die Befreiung vom Aberglauben. Wie alles im Leben hat auch dies zwei Seiten. Die Magie, die positive Seite, ging mit verloren. Woher kommt wohl die Faszination von „Der Herr der Ringe?“ Der Fangorn Wald hat noch die Magie mittelalterlicher Wälder. Und die Esoterik? Vieles an der geschäftsmäßigen Esoterik ist Halbkönnen oder gar Betrug. Wieder Enttäuschung, wieder Defizit. Und oben drauf noch etwas sehr Deutsches: Wir haben mit dem Desaster des Nationalsozialismus unsere Eigenständigkeit und unseren natürlichen Nationalstolz verloren. Wir sind ein besetztes Land, der „Dackel der USA“, (zitiert nach Jakob Augstein). Schuld frisst an uns.

Liebe Leser, … lassen Sie sich nicht entmutigen. Gehen Sie Ihren Weg; suchen Sie Gleichgesinnte. Seien Sie milde mit diesen, aber seien Sie kritisch mit allem was Sie beobachten! Machen Sie sich wirkliche Erfüllung zu Ihrem Lebensziel. Dann brauchen Sie weder Schoko, Alkohol noch Zucker. Die Supermärkte sind voll davon. Wen wundert es?

Anmerkung vom 3. Mai: Ich habe eMails bekommen, meine Beschreibungen würden die Sache nicht treffen. Darauf will ich gerne antworten. Alle meine Blogartikel sind kurz gehalten. Ich kann also auf dieses große Thema nicht umfassend eingehen. Die Kürze ist kritisiert worden, aber ich habe mich für dieses Format entschieden. Es entspricht dem Zeitgeschmack. Außerdem betrachtet dieser Artikel das Dicksein aus einer Meta-Ebene. Das war mir als Alleinstellungsmerkmal wichtig. Danke für alle eMails!