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Samstag, 2. August 2014

Mimosa pudica – homöopathisch



„Sei doch nicht so empfindlich!“ – „Stell Dich doch nicht so an!“ – Diese blöden Sprüche kennen manche aus der Kindheit. Wir wollen uns anschauen, was hinter der bekanntesten homöopathischen Mimosenpflanze Mimosa pudica steckt.


 Diese Pflanze habe ich bei www.gaertnerei-loewer.de fotografiert:


Beginnen wir mit der ersten Beschwerde …


<Nase - Andauernde wässrige Sekretion>
~ Murphys Klinische Materia Medica, S. 1365


Die Pflanze heißt unter englischen Botanikern Touch me not. Darin wird auch die allergische Veranlagung deutlich. Forschen wir weiter: Wie sieht sie genau aus?

In der Indikationenliste fallen zwei Hypersekretionen auf: Die allergische Diathese drückt sich bei Mimosa als <Durchfall> oder <Schnupfen> [gleiche Quelle] aus. Mit diesen massenhaften Sekreten wird das, was der Geist als falsch eingestuft hat, unter Pauken und Trompeten wieder hinaus befördert. Warum werden die Eindrücke aus der Umwelt so stark gefiltert?

Es ist ein <sehr kindliches Naturell>, offenbart durch folgende Modalität: <Besser durch Reiben und enge Bandage> [gleiche Quelle]. Warum helfen die Maßnahmen?

Reiben und enge Bandage vertreiben die innere Haltlosigkeit ("lost-in-space").

Jetzt sind wir fast am Ziel. Was genau liegt beim Mimosen-Patienten vor? Dazu folgende Grafik: