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Merkur Aspekt Saturn - Vom Lernen und der Ignoranz

Mittwoch, 28. Mai 2014

Unaspektierter Aszendent



Zu diesem Thema führt Google keinen einzigen Artikel. Also wird es Zeit, einmal darüber zu schreiben.

Der Aszendent ist das Zeichen, was zum Horoskopzeitpunkt im Osthimmel aufgeht. Wird dieser Eckpunkt nicht aspektiert, dann schmoren wir im eigenen Saft. Welche Auswirkungen das hat, habe ich farbig markiert. Ich möchte dazu drei Arzneien vorstellen. Noch etwas Statistik: Jeder 20. Horoskopeigner hat einen Aszendenten, der nicht aspektiert wird. Beginnen wir mit dem homöopathischen Campher:

Die Außenwelt existiert für den Patienten nicht mehr.“
Thomas Schweser in: Homoeopathia viva I/07, S. 47


Für den Campher-Menschen ist das Leben in seinem kleinen Universum schwierig, denn er fürchtet sich vor den eigenen Gedanken und davor, allein gelassen zu werden. Karma? Wie hilft man einem Patienten, der vielleicht nicht daran glaubt? Ihm klar zu machen, dass es hilfreich sein könnte, durch den Schmerz hindurch zu gehen und die volle Aufmerksamkeit auf sich selbst zu lenken: Introspektion. Also nach innen schauen.

Weiter geht’s mit Cerium. Das ist ein Lanthanid, also ein Mittel aus der Seitenschleife der Goldserie.

„[Es besteht] ein Gefühl, mit der Außenwelt nicht verbunden zu sein; isoliert und wie durch Glas abgetrennt. Kontaktschwäche. Führt Selbstgespräche.“
Johann Josef Kleber in: http://www.naturmedinfo.de/html/lanthan-serie.html


Zum Schluss die Spinnen-Persönlichkeiten:

Diese Patientengruppe wird immer wichtiger. Viele hektische, dünne und aus dem Augenwinkel beobachtende Mädchen, die in Fußgängerzonen Schmoothies vor sich hinschlürfen und ansonsten kaum etwas essen:

Spinnenpersönlichkeiten verstehen die emotionalen und instinkthaften Inhalte dessen nicht, was sie spüren und wissen. Die extreme Ausprägung ist Autismus.
Peter Fraser: Spiders, Seite 6


Nicht alle Spinnen-Mädchen sind autistisch! Die Homöopathie kann in jedem Fall gute Dienste leisten und den Patienten aus der Isolation heraus holen. Wie gesagt: ein unaspektierter Aszendent bedeutet: "Schau nach innen!"

Freitag, 23. Mai 2014

Mond in Haus 4 - Der Vermeider



Menschen mit dieser Mondstellung brauchen als Kinder viel Schutz in einem stets gleichen, sie umsorgenden Umfeld. Sie können nicht einfach zu Nachbarn abgeschoben werden, wenn wir tanzen gehen wollen. Missachten wir diese Bedürfnisse, dann kann es Pathologien auslösen.



Wir liegen im Mutterbauch kopfüber, dann in der Wiege waagerecht, in der Schule sitzend und dann sollen wir uns nach der Decke strecken, um Karriere zu machen. Menschen mit Mond in 4 aber wollen das oft gar nicht. Sie wollen weiter geschützt leben. Sie bekommen dann Beschwerden. Fangen wir an mit dem Bandscheibenvorfall. Dieser entwickelt sich aus weichem Gewebe heraus. Das erinnert mich an die Weichheit des astrologischen Mondes. Keine Mutter will ein weiches, hochsensibles Kind haben! Also bringt sie ihm bei: „Reiß Dich zusammen! Steh auf. Du musst in die Schule!“ Das übersetzt der Körper beim Erwachsenen als Hartspann, also Härte gegen sich selbst, … und schon ist - bei entsprechender Disposition  - der Hexenschuss da und schlimmstenfalls ein Diskusprolaps. Patient darf wieder liegen und alle müssen sich um ihn kümmern. Das ist der Krankheitsgewinn. Jetzt sind wir im Zentrum der Analyse. Der Betroffene ist ein Vermeider.

Weitere Beschwerden sind Heuschnupfen und Sinusitis. Da weinen die Schleimhäute. Bei saurem Aufstoßen, Blähungskolik und Durchfall kann die Nahrung, sprich die Welt nicht verarbeitet werden. Bindehautentzündung bedeutet: Sie wollen die Welt nicht sehen. Durch Nierensteine wird deutlich, dass sie sich in ihre Höhle verkriechen wollen, aber man lässt sie nicht. Weiter geht’s mit dem Hoden: „Meine Mutter hat mich hängen lassen!“ Nicht zu vergessen: Hautgeschichten wie Vitiligo. Sie zeigen oft, dass die Zärtlichkeit durch die Mutter vermisst wird.

Wie soll der Schritt ins Leben gelingen? Für Menschen mit Mond in 4 ist es wichtig, in einer Balance zu leben aus weichem Schutzbedürfnis einerseits und Konfrontation der harten Wirklichkeit andererseits. Sie sollten mit ihrer sensiblen Anlage konstruktiv und offen umgehen.

Zuhause und im engeren Umfeld lässt sich viel erkunden. Und nicht zuletzt in sich selbst.


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Mittwoch, 21. Mai 2014

Homöopathische Farne Filix mas, Pteridium und Tanacetum



Echter Wurmfarn, Adlerfarn und Rainfarn sind drei homöopathisch angewandte Farne.

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Es gibt sie seit 300 Millionen Jahren. Sie lieben schattige und feuchte Plätze im Wald. In mythologischen Erzählungen werden sie erwähnt:

Der Farn
In der Johannisnacht um Mitternacht geht der Farnsamen auf. Er kann unsichtbar machen. Da ist einmal ein Mann eben um diese Zeit durch den Wald nach Hause gefahren und es ist ihm ein Samen des Farnes in den Schuh gefallen. Als er nach Hause kam, haben seine Leute wohl das Fuhrwerk gesehen, aber ihn haben sie nicht gesehen. Erst als er in der Stube die Schuhe ausgezogen hatte, haben sie ihn wieder gesehen, die Schuhe aber wo der Samen drinnen war, blieben unsichtbar.



Es heißt auch, dass sich Feen hinter den Farnen aufhalten. Die blasse Existenz der Feen finden wir in den Arzneimittelbildern wieder.

1. Der Adlerfarn-Mensch <nimmt keinen eigenen Standpunkt ein, als würde ihm der Verzicht auf Eigenständigkeit in der Menge Schutz bieten. Er möchte nicht wahrgenommen werden>. {Quelle system-sat.de}.

2. Bei Tanacetum ist die <Herztätigkeit schwach und der Puls ebenso schwach und erhöht> {Quelle Murphys Materia Medica}.

3. Der Wurmfarn hat als Leitsymptom eine <chronische Schwellung der Drüsen {Quelle system-sat.de}. Das sind Anzeichen für ein hilfloses Immunsystem und ein sicherer Hinweis auf ein schwaches Inkarniertsein.

Wofür sind also Farne brauchbar? Um einen Patienten ins Hier und Jetzt zu holen, damit er seine Hausaufgaben machen kann und sich nicht verstecken muss. Farne dienten immer schon als Schutz vor Dämonen. Wenn wir Dämonen als Symbol für Ängste ansehen, dann werden wir in der Homöopathie fündig:

Zu Pteridium heißt es bei http://system-sat.de/pteridium_aquilinum.htm: <Der Mensch, dem Adlerfarn helfen kann, lässt vieles nicht an sich heran, um zu überleben.> 

Um Abgrenzung geht es auch bei anderen Farnen: <Tanacetum ist schwermütig und verlangt, alleine zu sein> {Quelle: Murphys MM}, während die Wurmfarn-Persönlichkeit so ängstlich ist, dass sie ihren Körper als Leinwand für ihre seelischen Qualen benutzt: Sie entwickelt <gefühllose Handgelenke> {Quelle system-sat.de}.

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