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Freitag, 14. Juni 2013

Lac loxodonta



Die Milch der Elefantenkuh (Lac loxodonta) ist neu. Das Mittel hat große Ähnlichkeit mit der Stutenmilch und es ist faszinierend zu sehen, dass beide Tiere göttlichen (Ganeesha) oder mystischen (Pegasus) Hintergrund haben. Dazu steuert auch ihre physische Größe bei. In Lac loxodonta ist es pathologisch die Adipositas (krankhafte Fettsucht).


Bildquelle: www.spiegel.de


<< Elefantenmilch-Patienten sind sehr sozial und möchten allen helfen. Die Missstände in der Welt sind ihnen ein Gräuel und gerade Menschen, die von Gemeinschaften ausgeschlossen werden, erregen ihr Mitleid. Denn das ist eine ihrer größten Befürchtungen: Dass sie selbst vielleicht nicht mehr Teil einer Gruppe oder der Familie sein könnten.
Ein Bruch mit einem Familienmitglied kann Ursache oder Teil dieses Krankheitsbildes sein. Sie haben eine enorme Energie, die sie meist für andere aufwenden – für sie selbst bleibt oft nichts übrig. Gegen Gefühle haben sie keine Abwehr, alles geht sofort "hinein". >>

Andra Dattler, Homöopathie-Fachfrau bei www.experto.de in ihrem Adipositas-Artikel unter http://www.experto.de/b2c/gesundheit/homoeopathie/homoeopathische-behandlung/homoeopathische-mittel-fuer-adipositas-im-alter.html


Eine der Indikationen für die Elefantenmilch ist <Adipositas im Alter>, also starkes Übergewicht. „Im Alter“ übersetze ich homöopathisch mit: Patient hat schon mindestens einmal dekompensiert. Was verbirgt sich hinter starker Gewichtszunahme? 

Der Elefantenmilch-Patient wurde arbeitsmäßig missbraucht, so dass ihm gar nichts anderes übrig blieb, als stark an Gewicht zuzunehmen. Sonst wäre es ihm passiert wie Robert im Märchen, der so leicht war, dass er vom aufgespannten Schirm im Sturm fortgetrieben wurde. Das Übergewicht sehe ich bei Lac loxodonta auch als Signatur, nämlich in der Massigkeit des Elefantenkörpers.

Zur Astrologie: Allen Lebewesen helfen zu wollen und empfangsbereit für Mitleid zu sein, das ist eine Sonne und Mond in Haus 12 / Die eigene Energie für andere aufzuwenden und für einen selbst bleibt nichts übrig, das entspricht Mars in 12 / Die Hilflosigkeit eines Außenseiters wahrzunehmen und ihm helfen zu wollen, spricht für Mond in 1 und Neptun in 1 / Auf die Missstände der Welt zu reagieren, das macht Uranus in 12 / Von fremden Gefühlen überschwemmt zu werden ist ein Hochsensiblen-Merkmal und entspricht Mond Konjunktion Neptun. Das wäre in einem Lehrbuch-Elefantenmilch-Horoskop Mond in 1 Konjunktion Neptun in 1. Solche Horoskope haben eigentlich nur Engel. Das Motiv, alles herzugeben, übertüncht das Fehlen eines Ich - das Grundproblem ALLER Milche.

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Lac equinum



Lac equinum ist die Stutenmilch. Das Pferd Clover aus dem Roman Farm der Tiere symbolisiert sehr schön den homöopathischen Charakter dieser Persönlichkeit. Seine <Verantwortung nimmt er außergewöhnlich ernst> und er <würde nie lügen>. Astrologen erkennen unschwer das Zeichen Steinbock.
 

Im Koran gibt es eine Sure, die besagt: „Wenn Du etwas tust, dann mache es ernsthaft oder lass es sein!“ Diese Arbeitsauffassung ist für Lac equium-Menschen selbstverständlich. Sie machen ihre Arbeit nicht nur bis zu Ende, sondern ackern sie auch durch, wenn es keinen Spaß macht. Sie <arbeiten unermüdlich>, das heißt sie arbeiten auch dann, wenn längst eine Pause fällig wäre. Ihre <Arbeitskraft wird einer herausragenden Persönlichkeit oder einer Organisation zur Verfügung gestellt>, <hundertprozentig loyal>. Diese Menschen haben fast kein Privatleben mehr und da wird es gefährlich. Das <Ego mit seinen Wünschen nach Wichtigkeit und Wertschätzung wird fast völlig vernachlässigt>. Nach der Transaktionsanalyse liegt eine Trübung des Ich durch das Über-Ich vor. Das kennen wir schon von den Kaliums. Ein Ich, das noch nicht weiß, wofür es steht, versucht alles um sich zu stabilisieren und daher passt es sich an das Vorgegebene an.

Diese gesamte Lebenshaltung öffnet dem Missbrauch Tür und Tor. Auch wenn der Arbeitgeber Überstunden bezahlen mag, so setzt er voraus, dass Herr Equinum und Frau Stutenmilch auch am Wochenende noch per Händi für Sonderaufgaben bereit sind, schnell einmal 100 km zu fahren. Was ist der tiefere Grund für dieses Opfer? Milchmittel-Personen haben <kein Selbstwertgefühl>. Doch das alles geht am Körper nicht spurlos vorüber. Der Patient, auf dessen höchst loyalen Schultern sehr viel Verantwortung lastet, klagt über Obstipation, Rückenschmerzen und Schlaflosigkeit. Das letztere Symptom erklärt sich aus der Rubrik <Angst, wenn eine Zeit festgesetzt ist>. Das ist eine Unter-Rubrik von <Angst durch Erwartungsspannung>.

Der Missbauch leuchtet auch durch in folgendem Zitat:


Freundschaft bedeutet diesen Menschen so viel, dass sie für ihre Freunde alles tun würden. Sie werden ihnen alles geben, ohne auch nur im Geringsten an sich selbst zu denken.

Farokh Master: Milchmittel in der Homöopathie, S. 90

Donnerstag, 13. Juni 2013

Lac humanum



Lac humanum ist die Muttermilch. Da die Patienten ein enormes Verlangen nach stärkehaltiger Nahrung haben, sollte es immer von Saccharum album (Industriezucker) abgegrenzt werden.


Niemand kommt in die Praxis und sagt: “Ich möchte, dass Sie mich auf die Folgen meines Missbrauchs hin behandeln!” Das Thema ist viel zu heikel, um so offen und klar besprochen zu werden. Scham spielt auch eine Rolle. Erfahrene Homöopathen wissen aber, dass Missbrauchsopfer sehr aggressiv sind, offen oder verdeckt. Farokh Master listet Lac felinum, -rhesus, -caprinum und –humanum auf. Astrologen finden häuslichen Missbrauch als Mars in Haus 4. Das bedeutet, seine Wut zu verkapseln. Sobald Vertrauen zum Homöopathen vorhanden ist, wird der Missbrauch natürlich auch zum Thema. Die Wut ist das Ergebnis eines Ohnmachtsgefühls aus der Kindheit, als ein Freund oder Familienmitglied zum Täter wurde. Wir finden sie körperlich in vielfältiger und scheinbar harmloser Form wieder: Erbrechen, Flatulenz, Konjunktivitis, Kopfschmerzen, Schnupfen und Sodbrennen – alles Indikationen für die Muttermilch.

Was hat der Täter eines Lac humanum-Patienten ausgenutzt? Der typische Patient kaut seine Nahrung nicht, sondern speichelt sie nuckelnd ein. Er <will immer etwas im Mund haben>, Zigarette, Kaugummi, Bonbons. Er <braucht Zucker als Liebesersatz>. Grund dieser oralen Abhängigkeit ist die zu frühe Abnabelung von der Mutter oder eine gefühllose, gedankenlose Mutter, die keine Beziehung zum Kind aufbauen konnte. Diese Art von Loslösung hat zu einem Liebesdefizit geführt. Das immer wieder auftauchende <Gefühl, verlassen und isoliert zu sein> verursacht <Essstörungen>. Wie kompensiert der Patient? Er <liebt Kinder>, auch weil er selbst geliebt werden will. Er <zeigt Wärme und Zuneigung> und beansprucht diese auch. Wenn der Lac humanum-Patient geliebt wird, ist seine emotionale Sicherheit völlig von dieser Liebe abhängig und er merkt nicht, wann aus dieser Liebe Missbrauch wird. Wichtig! Es gibt auch den emotionalen Missbrauch, wenn zum Beispiel die Mutter immer wieder heulend im Kinderzimmer auftaucht.

Der Patient ist in folgender Hinsicht überkritisch: Er <hasst es, wenn er unterbrochen wird>. Diesen Zug hat auch Lac caprinum.