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Sonntag, 3. März 2013

Lac caninum



Lac caninum, die Hundemilch, ist nach Thuja für mich das wichtigste anti-sykotische Mittel. Wir können uns nur dann selbst befreien wenn wir unsere eigene Dunkelheit angeschaut haben.


Lac caninum steht unter <Verschmelzen mit der Umgebung> und <glaubt, zu schweben>. Beides zeigt ein geringes Inkarniertsein, was eine Suche (Sucht) nach Orientierung zur Folge hat. Bei Lac caninum sind es Freunde, mit denen er auf der Route 66 im Motorrad fährt und abends am Lagerfeuer aus der verbeulten Blechtasse Kaffee trinkt. Das Problem ist nur: Er wird von seinen Freunden wie ein Fußabstreifer behandelt.

Wir sprechen von hündischer Treue. Sie bezeichnet eine Loyalität, die den eigenen Gesichtsverlust zur Folge hat. Wenn wir einem Patienten das Mittel geben, dann kann es passieren, dass er sein tyrannisches Herrchen anknurrt und beißt. Vielleicht der Hausherr, vielleicht der Lehrherr! Wir geben ein Milchmittel nicht nur bei zu früher Ablösung von der Mutter, sondern auch zur Wiedergewinnung des eigenen Willens, der Selbstbestimmung. Zum Thema Mutter: Lac caninum findet sich in der Rubrik <Hassliebe der Mutter gegenüber.> Hinzu kommt, dass der Vater fort ist oder Alkoholiker. Für Astrologen: Sonne im Aspekt zu Neptun. Klassisch wäre Sonne in 12 Quadrat Neptun in 3, denn <er glaubt, alles was er sagt sei eine Lüge>.

<Fühlt sich nicht gut genug, unansehnlich und schmutzig.> Lac caninum fehlt es sehr an Selbstwertgefühl. Den Glauben, nichts wert und hässlich zu sein haben viele Milchmittel. Die Folge ist Aufopferung, wie auch bei Lac felinum (Katzenmilch) oder Lac equinum (Stutenmilch). Das <Gefühl, schmutzig zu sein> ist aus meiner Sicht ein "altes Problem." Ich meine damit: Der Patient hat die Selbstabwertung in dieses Leben mitgebracht. Anscheinend will er etwas wiedergutmachen und lässt sich deshalb mies behandeln. Als hätte er es verdient. Für Astrologen: Pluto in Haus 1. Was sehr gut zum Herrn der Unterwelt passt: Lac caninum ist sehr nahe an der Welt des Horrors. Wir finden die Hundemilch unter <sieht in der Dunkelheit Katzen mit riesigen Zähnen.> Außerdem glaubt er Insekten zu sehen, <fürchtet sich vor Schlangen und Spinnen>.

Ich liebe dieses Mittel, weil es uns nach Jahren eigener Geringschätzung unsere Würde als Menschen zurück geben kann.

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